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Neue Ausbrüche im Nachbarkreis Geflügelpest bedroht Betriebe im Landkreis Oldenburg

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 10.03.2017, 12:23 Uhr

Die Viren der Geflügelpest sind nicht besiegt. Nach Ausbrüchen in Garrel werden die Schutzvorschriften im Landkreis Oldenburg wieder verschärft.

Der Ausbruch der Geflügelpest in vier weiteren Ställen in der Gemeinde Garrel im Nachbarkreis Cloppenburg wirkt sich verstärkt auf die Geflügelhaltung im Landkreis Oldenburg aus. Das Veterinäramt des Landkreises hat das in der letzten Woche festgesetzte Beobachtungsgebiet, das Flächen nahe dem Sager Meer in der Gemeinde Großenkneten umfasste, deutlich vergrößert. Es reicht jetzt im Süden vom Ahlhorner Ortsrand/Cloppenburger Straße und Sage über Charlottendorf-Ost bis Benthullen und Harbern II in der Gemeinde Wardenburg.

Seuche am Donnerstag festgestellt

Die Verschärfung der Schutzmaßnahmen ist Folge von Geflügelpest-Ausbrüchen in Garrel, die am Donnerstag amtlich festgestellt worden sind. Im Beobachtungsgebiet, das einen Radius von mindestens zehn Kilometern um die Seuchenherde hat, gelten verschärfte Auflagen. Unter anderem sind Transporte von lebendem Geflügel, Fleisch und Eiern verboten, wenn keine Ausnahmegenehmigung eingeholt ist. Im ganzen Landkreis Oldenburg gilt weiterhin die Anordnung, dass Geflügel im Stall zu halten ist.