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Neue Festival-Reihe in Ganderkesee Hamburger Kirchenmusiker läutet erste „Schnitger-Tage“ ein

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 29.03.2016, 15:17 Uhr

Typische Werke des norddeutschen Barock von Komponisten wie Heinrich Scheidemann, Matthias Weckmann und Vincent Lübeck sind zum Start der ersten Schnitger-Tage in Ganderkesee zu hören. Zum Eröffnungskonzert wird am Freitag, 1. April, der Hamburger Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler Frank Vollers erwartet.

Dieses Konzert ersetzt das übliche „30‘ Schnitger-Orgel Konzert“, das regelmäßig an Freitagen gegeben wird, und dauert etwa 45 Minuten. Beginn ist um 16.30 Uhr in der Kirche St. Cyprian und Cornelius. Der Eintritt ist frei.

Aus dem mitteldeutschen Spätbarock wird Vollers Werke von Johann Sebastian Bach und Gottfried Heinrich Stölzel spielen. Stölzel stammt aus dem Erzgebirge und war ein äußerst produktiver Komponist. Sein Passionsoratorium wurde 1734 unter der Leitung von Johann Sebastian Bach in der Leipziger Thomaskirche aufgeführt.

„Schnitgers Werk erleben“ heißt es an den Samstagen, 2. und 9. April, jeweils ab 11.30 Uhr. Dann fordert Kreiskantor Thorsten Ahlrichs bei Führungen auf: „Kommen Sie der Schnitger-Orgel ganz nah!“.

Fortgesetzt werden die Festival-Tage mit dem Kammerkonzert mit dem Ensemble La Ninfea am Sonntag, 10, April, ab 18 Uhr. Karten kosten zehn Euro und sind nur an der Abendkasse erhältlich. Anschließend sind am Freitag, 15. April, ab 21 Uhr „Nach(t)Klänge“ zu hören. Beendet werden die „Schnitger-Tage“ mit dem Kinderorgelkonzert von J. M. Michel unter der Überschrift „Die Arche Noah“. Beginn ist am Samstag, 16. April, um 16 Uhr. Der Eintritt ist wie bei den „Nach(t)Klängen“ frei.