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Neue Ideen für Festplatz Schönemoor: Königsketten für Jörn Pelka und Waltraud Mutke

Von Katja Butschbach | 07.06.2015, 23:46 Uhr

Waltraud Mutke und Jörn Pelka regieren in Schönemoor: Die Proklamation des neuen Königshauses folgte auf zwei lange Partynächte bei der „Schöne Moorfete“.

Das neue Schönemoorer Königshaus ist Sonntagabend unter Jubel proklamiert worden: Königin wurde Waltraud Mutke (37,2 Ringe), Jörn Pelka (38,4 Ringe) ist der König an ihrer Seite. Betont wurde bei der Verkündung der Ergebnisse, dass es viele Sperren gab. Bei den Herren waren unter den Top 10 insgesamt sieben Schützen gesperrt. Vizekönig wurde mit 39,2 Ringen der ebenfalls gesperrte Eilert Kämena, bei den Damen belegt die ebenfalls gesperrte Svenja Mutke (38,8) den zweiten Platz.

Über den Titel Jugendkönig konnte sich Adrian Kinner (37,3) freuen; ihm folgt der gesperrte Nico Jüchter (37,5). Jugendkönigin wurde Johanna Keil (34,7) vor Kim-Alina Ehlers (39,2). In der Kategorie Schüler schoss Jordan Richter am besten (36,2); ihm folgt Delia Richter mit 35,8 Ringen. Den Titel des Alterskönigs errang Heino Spille (38,2) vor Raimund Lossie (38). Der neue Junioren-Vizekönig heißt René Ehlers. Auch der Vereinsvorsitzende Torben Spille wurde geehrt: Mit 50,4 Ringen wurde er König der Könige. Die Wildscheibe sicherte sich Eilert Kämena, den Schüler-Wanderpokal errang Fynn Ehlers.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte Vorsitzender Torben Spille vor der Proklamation. „Das Wichtigste war: Wir hatten einen Musikverein!“ Damit spielte er auf das vergangene Jahr an, in dem der Musikzug nicht kam. Diesmal war der Musikverein Schweiburg aus dem Landkreis Wesermarsch engagiert worden – ein reines Blasorchester. Dies sei gut angekommen, freute sich Spille. Das Wetter sei drei Tage lang gut gewesen, so dass auch auf dem Festplatz viel los war. Lediglich nach dem Einkehren der Majestäten sei es etwas leer gewesen. Um dies zu ändern, habe man „ein paar Ideen im Hinterkopf“, so Spille.

Zur „Schöne Moorfete“, sagte Veranstalter Peter Burgdorf: „Der Freitag war sehr gut.“ Samstag sei an diese Besucherzahlen nicht herangekommen, es habe viele Veranstaltungen in der Region gegeben. Insgesamt zeigte sich Burgdorf zufrieden. „Das Zelt war immer voll, das zog sich bis draußen.“