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Neuer Treffpunkt vorgestellt AWO Bookholzberg zieht in neues Domizil in der Oberschule

Von Thomas Deeken | 20.01.2016, 17:52 Uhr

Volles Haus im neuen Domizil der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bookholzberg: Knapp 40 Mitglieder des Verbandes haben sich am Mittwochnachmittag die Räume im Trakt D der Oberschule an der Ellerbäke am Ammerweg angeschaut, in denen die AWO künftig zu Hause sein wird.

„Wir haben uns doch verbessert, oder?“, fragte Vorsitzender Holger Dienst in die Runde, aus der er sofort allgemeine Zustimmung erhielt. Der überwiegende Teil der Mitglieder hat sich laut Dienst inzwischen mit dem Auszug aus dem Haus Renken angefreundet, das – wie berichtet – künftig als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden soll.

Einziger Kritikpunkt: Für einige Mitglieder scheint die Oberschule schwerer erreichbar zu sein. „Dafür bieten wir aber Taxifahrten an, die die Gemeinde bezahlt“, sagte der AWO-Vorsitzende. Wer mitfahren möchte, müsse aber unbedingt rechtzeitig vorher beim Ehepaar Dienst unter Telefon (04223) 708541 anrufen, damit die Fahrten auch organisiert werden können. Am Mittwoch nutzten bereits vier Personen das Angebot – allerdings habe sich nur eine Frau zuvor angemeldet, so Dienst: „Das muss sich noch einspielen.“

Zwei Räume stehen zur Verfügung

Die Männer und Frauen haben für ihre Treffen am Mittwoch inzwischen eineinhalb Mal so viel Platz wie zuvor im Haus Renken , in dem die AWO jahrzehntelang untergebracht war. Es gibt einen Raum neben der Küche, die mit der regioVHS genutzt werden kann, in dem Schränke aus dem ehemaligen Treffpunkt sowie Tische und Stühle von der Gemeinde stehen. Außerdem hat die stellvertretende Vorsitzende Maria Schnisa helle Vorhänge für die großen Fenster mit Blick in einen Lichthof genäht. Dieser Raum, in dem auch die fünf AWO-Schwimmgruppen zum Frühstück zusammenkommen können, steht auch dem Singkreis, dem Trauercafé sowie für die Strickkurse der regioVHS zur Verfügung.

Nachbarschaft zum Kaffeepott

Außerdem gibt es ein paar Meter weiter noch einen zusätzlichen Raum, der derzeit noch nicht eingerichtet ist, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Hasbruch-Freunden und zur regioVHS, die dort Deutschkurse für Flüchtlinge anbietet. Darüber hinaus sind im vorderen Bereich der Schule die zumeist jugendlichen Nutzer des Kaffeepotts zu Hause.

Hannelore Hunter-Roßmann, Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Oldenburg-Vechta, lobte die Bookholzberger und die Gemeinde für ihren Einsatz beim Umzug. Ihr Kommentar: „Das ist echt super.“ Und auch Dienst dankte der Verwaltung: „Die hat sich an alle Absprachen gehalten.“