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Neues Pflegeleistungsgesetz Arbeitskreis informiert über neue Pflege-Regeln

Von Reiner Haase | 06.08.2015, 14:52 Uhr

Huntlosen/Landkreis Oldenburg. Der Arbeitskreis Pflege begleitet anstehende Änderungen im Pflegeleistungsgesetz mit Veranstaltungen. Auch die Seniorenbegleitung und die Wohnberatung sind Themen für den Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis Pflege im Landkreis Oldenburg bereitet Informationsveranstaltungen zur Eingruppierung Pflegebedürftiger nach dem neu gefassten Pflegeleistungsgesetz vor. Es seien Veränderungen der Eingruppierung zu erwarten, berichtet Bernhard Wolff, der Sprecher des Arbeitskreises. Er verweist auf die neue fünfstufige Eingruppierung, bei der die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen in den Vordergrund gerückt sei.

Gesetz in Beratung

Das zweite Pflegeleistungsergänzungsgesetz sei noch in der politischen Beratung, erläutert Wolff. Der Arbeitskreis werde die weitere Entwicklung intensiv begleiten und regelmäßig mit Veranstaltungen über die künftigen Möglichkeiten, Pflegeleistungen zu beantragen, informieren.

Der Arbeitskreis Pflege ist vor einigen Wochen im Grünen Zentrum in Huntlosen gebildet worden. Federführend sind das Kreislandvolk, dessen Geschäftsführer Bernhard Wolff ist, der Kreislandfrauenverband und die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB).

Seniorenbegleiter beliebt

Die Ausbildung ehrenamtlicher Seniorenbegleiter ist ein weiteres Thema für den Arbeitskreis. Die LEB merkt an der regelmäßig guten Nachfrage, dass hier ein wichtiges und ausbaubares Themenfeld besetzt wird. „Hilfsbedürftige Personen nehmen gerne die von der LEB ausgebildeten Personen für die Erledigung alltäglicher Angelegenheiten in Anspruch“, hieß es in der jüngsten Zusammenkunft. Aber auch stationäre Einrichtungen wünschten sich mehr Unterstützung durch Ehrenamtliche. Deren grundlegende Ausbildung beinhaltet 50 Stunden Theorie und 20 Stunden praxisbegleitende Hospitation. Möglich ist es auch, bei der LEB die Befähigung zu zusätzlicher Betreuung draufzusatteln oder die Qualifizierung für die Mitarbeit in der ambulanten psychiatrischen Pflege zu durchlaufen.

Kniffe für Barrierefreiheit

Auch die Wohnberatung des Seniorenservicebüros in Wardenburg war Thema im Arbeitskreis. Es gebe einfache Kniffe, das Wohnumfeld frühzeitig Richtung Barrierefreiheit zu verändern. Die Wohnberater sind unter Telefon (04407) 73143 erreichbar.