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Neues Tempolimit soll kommen Mehr Sicherheit an Kreuzung in Havekost

Von Katja Butschbach | 23.11.2015, 20:28 Uhr

Die Kreuzung in Havekost soll sicherer werden. Laut Gemeinde treten dafür bald neue Regelungen in Kraft: Es soll neue Tempolimits und Hinweisschilder auf Radarkontrollen geben.

Mit mehreren Maßnahmen soll auf Empfehlung der Verkehrssicherheitskommission die Sicherheit an der Havekoster Kreuzung erhöht werden. „In Kürze“ soll es dafür laut Gemeindesprecher Hauke Gruhn neue Regelungen geben.

Tempo-70-Schilder mit dem Zusatz ‚Radarkontrolle‘

Zum einen soll es auf der B213 im Abschnitt zwischen der Hengsterholzer und Havekoster Kreuzung durchgehend und für beide Fahrtrichtungen ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern geben. „Auf der B213 in Fahrtrichtung Delmenhorst werden zur Verdeutlichung bereits rund 250 Meter vor der Kreuzung Havekost beidseits der Bundesstraße Tempo-70-Schilder mit dem Zusatz ‚Radarkontrolle‘ aufgestellt“, so Gruhn weiter.

Schilder weisen auf die Unfallgefahr hin

In der Gegenrichtung sollen rund 200 Meter vor der Kreuzung auf beiden Seiten der Bundesstraße dieselben Verkehrszeichen angebracht werden. Das Tempolimit gelte auf der B213 in Richtung Wildeshausen auch über die Hengsterholzer Kreuzung hinaus. An der Havekoster und an der Harpstedter Straße soll jeweils rund 120 Meter vor der Einmündung in die B213 mit Schildern auf die Unfallgefahr hingewiesen werden.

Nicht wenige Fahrer zu schnell unterwegs

Gruhn erläutert, dass die Kreuzung für 2013 als Unfallhäufungsstelle eingestuft worden sei. „Als Sofortmaßnahme“ habe man an der Havekoster und an der Harpstedter Straße das Verkehrszeichen „Stop“ zusätzlich auch auf der linken Fahrbahnseite aufgestellt. Dann habe es regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen gegeben. „Die Kontrollen ergaben, dass nicht wenige Verkehrsteilnehmer die Bundesstraße in Höhe der Kreuzung mit zu hohem Tempo befahren haben“ – dort gilt ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern. Auch sei es im Bereich der Kreuzung trotz der Sofortmaßnahme in diesem Jahr ebenso wie 2014 zu acht Verkehrsunfällen gekommen.

„Da es bei den Unfällen glücklicherweise keine schwerverletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmer gab, wird die Kreuzung Havekost statistisch inzwischen nicht mehr als Unfallhäufungsstelle geführt.“ Dennoch gebe es nun die beschriebenen Maßnahmen.

Kreisverkehr an der Kreuzung diskutiert

Ein möglicher Kreisverkehr an der Kreuzung war auf Anregung der UWG/FWG-Gruppe zuletzt im Straßenausschuss des Landkreises diskutiert worden. Die Verwaltung sah allerdings keine Notwendigkeit für einen Kreisel. Sollte die Gemeinde Ganderkesee dort dennoch einen Kreisel bauen wollen, müsse sie den Anteil des Landkreises an den Baukosten vorfinanzieren, da der Landkreis derzeit keine entsprechenden Mittel habe.