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Neujahrskonzert in Ganderkesee Mit Stiftungen in Ganderkesee musikalisch um die Welt

Von Reiner Haase | 10.12.2015, 20:19 Uhr

Beim Neujahrskonzert in Ganderkesee stimmt das Jugend-Sinfonie-Orchester Bremen-Nord Musik aus aller Welt an. Es findet am 17. Januar 2016 in der Kirche statt.

Eine musikalische Weltreise von Mitteleuropa hinauf in den Norden, nach Südamerika, nach Nordafrika und in den Orient: So baut Dirigent Martin Lentz das Programm für das Neujahrskonzert 2016 der Ganderkeseer Stiftungen auf. Das dritte Konzert zugunsten der Kirchenstiftung und der Bürgerstiftung beginnt am Sonntag, 17. Januar, um 17 Uhr in der Sankt-Cyprian-und-Cornelius-Kirche. Zu hören sein werden Kompositionen von Tschaikowski, Gluck und Sibelius, der „Love Song“ des Algerierers Salim Dada, aber auch Salsa und traditionelle Musik aus dem Orient.

Ganderkeseerin im Ensemble

Der Dirigent kommt mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester Bremen-Nord nach Ganderkesee. „Kürzere Kompositionen der Weltmusik kommen beim Publikum gut an“, sagt Clara Windhorst. Die 15-jährige Ganderkeseerin spielt seit gut einem Jahr im 40-köpfigen Jugendorchester mit Stammsitz in Vegesack die Viola. Sie kann gut vergleichen: Sie musiziert auch im ebenfalls von Lentz geleiteten Jugendorchester Bremen-Mitte, das gut doppelt so groß ist und sich stärker der ernsten Musik verschrieben hat. Der Dirigent ist dafür bekannt, dass er nicht nur an der musikalischen Perfektion der jungen Musiker zwischen zehn und 21 Jahren feilt, sondern auch den Blick für aktuelle Themen des Weltgeschehens weitet. Das Nordbremer Ensemble habe kürzlich mit einem aramäischen Chor und mit Musikern aus den Reihen syrischer Flüchtlinge musiziert, berichtet die Ganderkeseer Musikerin.

Gelebte Weltoffenheit

„In Ganderkesee wird Weltoffenheit gelebt. Weltmusik passt gut in die Zeit“, stellt Helge Treiber von der Kirchenstiftung. „Wenn sich Musikliebhaber aus den Reihen der Flüchtlinge vom Programm angesprochen fühlen, werden wir einen Weg der Finanzierung über Spenden finden“, ergänzt Hans Calame, der Schatzmeister der Bürgerstiftung.

Gemütlicher Ausklang

Dem Musik-Erlebnis in der Kirche schließt sich ein gemütliches Beisammensein mit Wasser und Wein, im Kulturhaus Müller an, bei geeignetem Wetter auch mit Glühwein im Garten des Kulturhauses. Dabei können die Vorstände der Stiftungen auch auf die Projekte angesprochen werden, die bisher gefördert worden sind und künftig gefördert werden sollen.