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Norle in Dötlingen und Falkenburg Lopshof und Dorfpark: Zwei Seiten einer Medaille

Von Reiner Haase | 21.08.2015, 19:19 Uhr

Die Norle unterstützt Menschen im Landkreis Oldenburg und in angrenzenden Kommunen. Die Keimzelle ist der Lopshof in

Maßgeschneiderte Hilfe leisten, damit Menschen mit dieser oder jener Beeinträchtigung ein normales Leben führen können: Mit diesem Anspruch besteht die gemeinnützige Gesellschaft Norle seit 20 Jahren auf dem Markt der Dienstleistungen mit den Schwerpunkten pädagogische und pflegerische Unterstützung. „Und wir runden unsere Angebote immer weiter ab“, sagt Geschäftsführerin Margrit Haselei mit Blick auf das in der Startphase befindliche Projekt Dorfpark Falkenburg.

Für junge und ältere Generation

Haselei wählte die Worte am Freitag gegenüber Ansgar Focke, dem CDU-Landtagsabgeordneten aus Schierbrok, bei dessen Besuch des Lopshofs in Dötlingen, wo eine Gruppe beherzter Menschen mit Mut zum finanziellen Risiko zugriff, als das ehemalige Schullandheim auf dem Immobilienmarkt angeboten wurde. Die Zielgruppe des Dorfparks in Falkenburg ist die ältere Generation, während der Lopshof auf die Jugend und jungen Erwachsenen ausgerichtet ist.

Kurzzeitpflege wichtiges Angebot

Der Lopshof bietet Platz für eine vierköpfige betreute Wohngemeinschaft und ein Einzelapartment, sieben Übernachtungsplätze für die Kurzzeitpflege zur Entlastung von Familien für ein paar Stunden, einen Tag, ein Wochenende oder auch wochenweise. Die Kurzzeitpflege sei an den Wochenenden ständig ausgebucht, die Woche über gebe es freie Kapazitäten, erläuterte Werner Duhme, der Vorsitzende des Lopshof-Trägervereins, auf Fockes Nachfrage.

Terrasse wird barrierefrei

Ein Projekt für den späten Herbst ist laut Duhme die Umgestaltung der Terrasse vor dem Café. Ziel sei es, barrierefreie Zugänge für Rollstuhlfahrer zu schaffen und Stufen nur noch dort zu lassen, wo die Örtlichkeit sie erfordert. Noch klafft im Finanzierungsplan eine Lücke, weil die Bingo-Lotto-Stiftung Duhme zufolge den ersten Zuschussantrag ohne nähere Erläuterung abgelehnt hat. Der Landtagsabgeordnete will persönliche Kontakte in Hannover nutzen, um den Lopshof bei der Stiftung noch einmal ins Gespräch zu bringen.