Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Oberschule Bookholzberg Ort für andächtigen Unterricht

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 14.12.2016, 09:40 Uhr

In der Oberschule Bookholzberg ist der Raum der Religionen eingeweiht worden. Die Gestaltung gibt rundherum Anreize zum besinnlichen Miteinander.

In drei Andachten haben die Schüler am Dienstag, 13. Dezember, die Gelegenheit gehabt, den Raum der Religionen in der Oberschule Bookholzberg kennenzulernen. Die Andachten haben das Licht und die Heilige Nacht zum Thema gemacht. Eine Krippe und Kerzen auf dem Weg dorthin haben die Themen symbolisiert.

Besondere Atmosphäre

Den Raum der Religionen zeichnet Atmosphäre fernab der Funktionalität von Klassen- und Fachräumen aus. Kennzeichnend sind der flauschige Teppichboden und warme Farbtöne. Eine Wand ist mit Rohrmatten verkleidet, an geeigneten Stellen hängen aufmunternde Bilder. Pflanzen, dezentes Licht, Instrumente und bei passender Gelegenheit die Beschallung mit sanften Tönen aus der Musikanlage verstärken die Anreize zum besinnlichen Miteinander. Die Sitzblöcke waren am Eröffnungstag im Kreis aufgebaut, damit die Teilnehmer der Andachten sich ins Gesicht schauen konnten. Die mobilen Elemente können aber auch beiseite geschoben und der Teppich als Sitz- oder Liegefläche benutzt werden. Deshalb heißt es grundsätzlich: Schuhe bleiben draußen.

Viele Mitwirkende

Die Gestaltung dieses besonderen Raums ist laut Manuela Ehrt in zweijährigem Vorlauf gewachsen. „Es ist beileibe nicht alles auf meinem Mist gewachsen“, betont die Fachleiterin Religion. Beiträge habe es von Kollegen, Schülern und Eltern, aber auch von der lutherischen, der methodistischen und der katholischen Kirchengemeinde in Bookholzberg gegeben. „Und die Hausmeister haben etliche Stunden montiert und zusammengebaut“, ergänzt sie.

Mehr als Religionsunterricht

Der Raum der Religionen sei nicht nur auf den Religionsunterricht zugeschnitten, betont die Fachleiterin. Der Fachbereich Werte und Normen habe schon angefragt, und Klassen, die Fantasiereisen unternehmen wollen, seien willkommen.

Einweihung mit Gästen

Der umgestaltete Raum ist am ersten Tag auf großes Interesse gestoßen. „Zur ersten Andacht war er sehr gut gefüllt“, berichtet Ehrt. Zur zweiten Andacht kamen auch Gäste von außerhalb, Johannes Rohrlack, der Pastor der methodistischen Gemeinde zum Beispiel, Vertreterinnen der Elternschaft und einer der Kollegen Ehrts aus Hude.