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Öffentliches Gelöbnis in Ganderkesee Rekruten geloben auf dem Festplatz Treue

Von Dirk Hamm | 27.10.2017, 22:03 Uhr

Am Donnerstag, 2. November, haben die Ganderkeseer die Gelegenheit, Zeugen eines besonders feierlichen Anlasses zu werden: Zum dritten Mal zelebriert die Bundeswehr auf dem Festplatz an der Raiffeisenstraße ein öffentliches Gelöbnis.

Im Umfeld der Veranstaltung kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen, wie das Rathaus mitteilte. Von circa 13 bis 16.15 Uhr wird die Raiffeisenstraße teilweise gesperrt.

Zuletzt haben im November 2012 an selber Stelle junge Männer und Frauen in Uniform ihr Feierliches Gelöbnis oder, wenn es sich um Soldaten auf Zeit handelt, ihren Diensteid abgelegt. Am Donnerstag werden ab 15 Uhr 111 Freiwillige und 68 Zeitsoldaten zum Gelöbnis auf dem Festplatz antreten, wie Presseoffizier Kapitänleutnant Maik Stein vom Logistikbataillon 161 in Delmenhorst-Adelheide auf Nachfrage mitteilte.

Bürgermeisterin spricht zu den Soldaten

Neben den Rekruten aus der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Adelheide verpflichten sich auch Bundeswehrangehörige aus der Marineoperationsschule in Bremerhaven an diesem Tag, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Eine nicht alltägliche Aufgabe fällt Bürgermeisterin Alice Gerken zu, sie wird nach 2011 und 2012 zum dritten Mal bei einem öffentlichen Gelöbnis die Ansprache halten. Gemeinsam mit dem Bataillonskommandeur Stephan Fey wird sie die Ehrenformation der Soldaten abschreiten.

Bürger können den Festakt mitverfolgen

„Meine tiefe Überzeugung ist: Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft“, betont die Bürgermeisterin. Sie sei sehr dankbar dafür gewesen, dass die Bundeswehr dies in Form eines öffentlichen Gelöbnisses 2011 erstmals in Ganderkesee zum Ausdruck gebracht hat.

Neben den geladenen Gästen und Familienangehörigen der Rekruten werden am Donnerstag auch die Bürger der Gemeinde die Möglichkeit haben, das militärische Zeremoniell zu verfolgen. „Ich würde mich freuen, wenn wieder viele Bürger zuschauen“, sagt Gerken.