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Oktoberfest in Ganderkesee Ganderkeseer feiern mit Haxe, Beat und Rock‘n‘Roll

Von Reiner Haase | 11.10.2015, 14:48 Uhr

Erst Haxe, dann Beatles-Hits und schließlich Rockiges der Spider Murphy Gang: Die Band „Querbeat“ hat beim Oktoberfest im Schützenhof für ausgelassene Stimmung gesorgt.

Beat und Rock haben Stefan Keller, Thomas Fleischer, Dirk Brinkmann, Oliver Grube und Torge Kublank für den Auftritt ihrer „Querbeat“-Band am Sonnabend im Ganderkeseer Schützenhof angekündigt. Sie haben Wort gehalten: Erst reihte sich ein Hit der Beatles an den anderen, später wurde es mit einem „best of…“ der Spider Murphy Gang rockiger. Das Publikum war begeistert, zumal es doppelten Grund zum Feiern gab: 25 Jahre „Querbeat“ und das Oktoberfest des Schützenhofs mit vielen Anspielungen aufs Hofbräuhaus, das Spider Murphy im „Skandal im Sperrbezirk“ kurz und knapp besingt. Klar, dass „Querbeat“ auch diesen Hit anstimmte. Nur von den Nutten, die sich in der Oktoberfest-Metropole an der Isar laut Spider Murphy die Füße plattstehen, war in Ganderkesee nichts zu sehen.

Schützenhof gut gefüllt

Gut gefüllt war der Schützenhof, was die Besucher genauso in gute Stimmung versetzte wie den Wirt Markus Hansen und Konrad Lübbe. „Schön voll hier. Unser neuer Wirt schafft es, mit Veranstaltungen viel Leben in unseren Schützenhof zu holen“, freute sich Lübbe, der zweite Vorsitzende des Schützenvereins.

Faschingsfreunde feiern mit

Unter die Gäste hatten sich auffällig viele Faschingsfreunde gemischt. Sie haben sich an der „Querbeat“-Musik bei etlichen Auftritten seit 1998 bei den Büttenabenden offenbar nicht sattgehört. Auch Bergedorfer waren zu sehen, unter ihnen Helmut Paul vom Dorfausschuss. Er erinnert sich noch gut daran, dass „Querbeat“ nicht nur beim Schützenfest im Dorf für Stimmung gesorgt hat, sonder bei einem Auftritt im Dorfkrug die Anlage aufdrehte – und prompt das Licht im halben Dorf ausgegangen ist. Harm Fortmann ließ sich die Fete seiner alten Freunde auch nicht entgehen: Er hat einst bei „Querbeat“ in die Saiten der Gitarre gegriffen. „Das ist lange her“, stellt er fest. Aber alte Verbundenheit hält lange.

Auftakt mit Haxe und Kraut

Die Festbesucher kamen vielfach stilecht mit Dirndl und Karohemd in den Schützenhof und stimmten sich mit Haxe, Kraut, Knödel und Bier auf die Party ein. „Querbeat“ zeigte sich im Outfit variabel: Erst in Beatnik-Jeans und Karohemd halb und halb, dann in Krachlederner und mit Filzhut immer bajuwarischer. „Wir sind immer in der Lage, uns zu steigern“, sagt Thomas Fleischer.