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„Original Oberkellner“ als neue Band Neue Rednerin wagt den Sprung ins kalte Wasser

Von Julia Dutta | 21.01.2015, 21:01 Uhr

Ihre Schlagfertigkeit und Spontaneität haben das Regieteam glatt überzeugt: Die Ganderkeseerin Tina Siemers wird – obwohl sie noch nie bei einem Büttenabend war – als Rednerin das Programm bereichern. Mehr Erfahrung haben die Jungs, die sich hinter den „Original Oberkellnern“ verbergen.

Tina Siemers ist das neue Gesicht auf der Rednerliste beim Fasching. Die Ganderkeseerin hat sich spontan entschlossen, sich für einen Redebeitrag zu bewerben – und hat das Regieteam sofort überzeugt.

„Ich mache das erste Mal mit und bin total aufgeregt“, sagte die 41-Jährige gestern bei der Vorstellung der neuen Acts im Hotel „Zur Jägerklause“. Dabei wagt sie den Sprung ins kalte Wasser: „Ich bin noch nie auf einem Büttenabend gewesen.“ Und auch Bühnenerfahrung hat Siemers, die im echten Leben als Friseurin arbeitet, noch nicht allzu viel. Dennoch hat sie das Team um Gerrit Meyer sofort für sich gewonnen: „Wir waren sofort überzeugt“, sagte er. Ohne zuviel zu verraten, gab sie den Hinweis, dass es mit ihrer Bühnenfigur wohl in Richtung Holland gehen wird. Einen Vorgeschmack mit niederländischem Akzent gab sie bereits zur Vorstellung. Sie zeigte auf jeden Fall schon einmal Humor: „Wahrscheinlich ziehe ich danach aus Ganderkesee weg“, scherzte sie.

Insgesamt sei das Programm in diesem Jahr einen Programmpunkt kürzer als 2014, erklärte Meyer. „Schreiberling“ Hergen Schelling legt in diesem Jahr eine Pause ein – aus Zeitmangel, wie er sagt. Das Regieteam um Meyer und Sina Kuhrke hat das Programm für die Büttenabende damit endgültig festgezurrt. Los geht es am Freitag, 31. Januar, um 20 Uhr.

Nicht mit dabei ist auch die Band Querbeat, die 2015 pausiert. Dafür haben Mitglieder von Querbeat und den Bookhorn Allstars die „Original Oberkellner“ ins Leben gerufen. Sie bestehen aus Torge Kublank, Lothar Feldmann, Michael Pleus, Dirk Borchers und Andreas Strodthoff. „Das wird ein bunter Streifzug durch die Getränkekarte“, scherzten die Mitglieder gestern Abend. „Wir sind alle Musiker aus der lokalen Musikszene und wollen zusammen mit dem Publikum Spaß haben“, sagte Feldmann. Ob die Konstellation auch für die kommenden Faschingsjahre eine Option werden kann, ließen die Bandmitglieder noch offen. „Wir gucken, wie es läuft“, sagten sie.