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Orts- und Heimatverein setzt Tradition fort Baum des Jahres in Bookholzberg gepflanzt

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 06.05.2017, 20:03 Uhr

Den Baum des Jahres 2017, eineFichte, haben Mitglieder des Orts- und Heimatvereins Bookholzberg-Grüppenbühren am Samstagnachmittag im Bookholzberger Ereigniswald an der Ellerbäke gepflanzt.

Hans Hermann Meyer, Horst Auffarth, Heinz Kaemena und Manuela von Holten setzten den Nadelbaum gemeinsam ein.

Brauch seit 2008

Seit 2008 schon pflanzen die Mitglieder des Orts- und Heimatvereins in jedem Jahr in dem Waldstückchen ein Exemplar des jeweiligen Baumes des Jahres ein und werben so auch für private Anpflanzungen in dem orstnahen Bookholzberger Idyll.

Neu im Ereigniswald

Eine Fichte stand zuvor nicht im Ereigniswald. Denn das Gehölz polarisiert die Menschen: Für einige Bürger ist der Baum, der ein Träger der deutschen Forstwirtschaft ist, ein Inbegriff naturferner Monokulturen. Andere wiederum sehen in ihm einen Weihnachtsbaum. „Wir pflanzen grundsätzlich einmal im Jahr den Baum des Jahres, egal, wie man dazu stehen kann“, betonte Heinz Kaemena.

Fichte wird bis zu 600 Jahre alt

Alt und groß werden, das kann der immergrüne Baum: Einzelne Exemplare werden bis zu 600 Jahre alt und 40 Meter hoch. Wenn da nur nicht die Sorge der Vereinsmitglieder wäre, dass der Baum zur Weihnachtszeit vielleicht doch zweckentfremdet wird.