Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Parteitag SPD Oldenburg-Land Axel Brammer bleibt Vorsitzender des Unterbezirks

Von Tina Spiecker, Tina Spiecker | 17.06.2017, 19:55 Uhr

Mit 61 von 70 abgegebenen Stimmen haben die Delegierten des SPD-Unterbezirks Oldenburg-Land Axel Brammer während ihres Parteitages bei Menkens in Hoykenkamp in seinem Amt als Vorsitzenden bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Brammers Stellvertreter Bernd Bischof mit 64 Stimmen. Neu im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden ist Hannelore Hunter-Roßmann, die bei der Listenwahl 55 Ja-Stimmen erhielt.

Brammer zeigte sich erfreut über den Ausgang der Wahl. „Ich freue mich über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Und besonders glücklich bin ich darüber, dass wieder mehr junge Menschen in den Vorstand gewählt wurden,“ sagte der Landtagsabgeordnete. Weiterhin im Vorstand bleiben Hermann Bokelmann (Kassierer) und dessen Stellvertreter Oliver Toth, die Beisitzer Matthias Kluck, Uta Wilms und Rainer Lange. Neu gewählt wurden die Beisitzer Werner Wulf, Christine Hevemeyer und Sandra Aichele, Schriftführer Thore Güldner und seine Stellvertreterin Saskia Kamp. Als Gäste konnten die Delegierten die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag und die Landtagsabgeordnete Renate Geuter (Großenkneten/Wildehausen) begrüßen.

Schon in seiner Ansprache machte Brammer deutlich, dass die Förderung des Nachwuchses innerhalb der Partei ein wichtiger Punkt sei. „Ich glaube, es war wichtig, dass bei der letzten Kommunalwahl eine Reihe junger Leute sowohl in den Räten, als auch in den Kreistag gewählt wurden“, sagte Brammer. Das belebe das Geschehen in der Kommunalpolitik. Besonders freue ihn der Meinungsaustausch und gegenseitige Respekt zwischen den Arbeitsgemeinschaften. „Man nimmt sich gegenseitig ernst“, stellte Brammer fest. Ebenfalls positiv bewertete der Landtagsabgeordnete die Mitgliederentwicklung. Seit 2016 sei ein Aufwärtstrend zu erkennen. Um die Wähler zu erreichen, müssten neben den persönlichen Kontakt auch neue Wege in Form von neuen Medien eingeschlagen werden.

Während er innerparteilich positiv gestimmt sei, blicke er mit Sorge auf die Außenpolitik, so Brammer. In Zeiten von Terror, Klimawandel, Krieg und Gewalt sei es beispielsweise Aufgabe der Kommunalpolitik, immer wieder von der Bundespolitik zu fordern, dass sie sich für eine Staatengemeinschaft einsetze, die frei ist von Vetorechten zu Gunsten einzelner Staaten oder nicht zuzulassen, dass die deutschen Waffenkontrollgesetzte umgangen werden. „Wir können auf kommunaler Ebene entscheidende Weiche stellen“, setzte Brammer fort. Als Beispiele zählte er die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, eine vernünftige Infrastruktur, ein funktionierender ÖPNV im ländlichen Bereich und beitragsfreie Kitas auf.