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Pläne beim Bookholzberger TB Vereinsheim soll ab Frühjahr 2019 renoviert werden

Von Thomas Deeken | 21.11.2018, 16:57 Uhr

Der Vorstand des Bookholzberger Turnerbunds hat sich entschlossen, im Frühjahr nächsten Jahres mit der Sanierung des Vereinsheims an der Huder Straße zu starten. Jetzt hofft er auf Zuschüsse von der Gemeinde, vom Landessportbund und vom Landkreis.

„Wir bauen auf jeden Fall. Im April nächsten Jahres wollen wir mit der Renovierung des Vereinsheims starten und das Projekt Ende 2019 fertigstellen.“ Das hat Helmut Steinmann, Vorsitzender des Bookholzberger Turnerbunds (BTB), gegenüber unserer Zeitung betont. Die Sanierung werde voraussichtlich rund 165.000 Euro kosten, wie ein Architektenbüro errechnet habe. Jetzt hofft Steinmann auf Zuschüsse von Landessportbund, Landkreis und Gemeinde, um den Umbau stemmen zu können.

Hinterer Sportplatz soll verkauft werden

Nachdem sich der Verein im April dieses Jahres dazu durchgerungen hatte, den vereinseigenen Sportplatz an der Huder Straße an die Gemeinde zu verkaufen, um finanzielle Forderungen der Gemeinde wegen der Sportplatzsanierung in den Jahren 2011 und 2012 begleichen zu können, hatte sich der Vorstand detaillierter damit beschäftigt, wie das Vereinsheim am besten renoviert werden könnte. Und zwar mit einem Teil des Sportplatzverkaufs als Eigenanteil des Vereins.

Teurer als nach erster Schätzung

Im Juni hatte es laut Steinmann eine erste Schätzung der Kosten für die Sanierung des Vereinsheims einschließlich Ballfangzaun zwischen Platz eins und Vereinsheim gegeben. Danach hätte das Projekt rund 130.000 Euro kosten sollen. Daraufhin hatte der Verein Ende Juni einen Antrag auf einen Zuschuss in Höhe von 39.480 Euro an die Gemeinde gestellt. Zwei Monate später folgte eine geänderte Version. Der Grund: Das Ganderkeseer Architektenbüro Arne Matthes hatte mit mehr als 165.000 Euro deutlich höhere Kosten ermittelt.

Hoffnung auf hohe Zuschüsse

Um das Projekt finanzieren zu können, setzt Steinmann jetzt auf einen Zuschuss seitens der Gemeinde in Höhe von 49.776 Euro. Außerdem baut er auf den Landkreis Oldenburg, der möglicherweise 40.000 Euro hinzu steuern könnte, und auf den Landessportbund mit etwa 47.000 Euro. Dazu der Vereinsvorsitzende: „Ein Zuschuss bis 30 Prozent der Projektkosten ist möglich. Es könnte aber sein, dass wir vielleicht nur rund zehn bis 15 Prozent erhalten, weil es zu viele andere große Projekte gibt.“ Darüber hinaus hofft er auf die Landesregierung, die im Juni darauf hingewiesen hatte, bis zu 100 Millionen Euro zur Einrichtung eines Förderprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten zur Verfügung zu stellen.

Noch Verhandlungen mit Gemeinde

Ganz in trockenen Tüchern ist der Verkauf des hinteren rund 16.000 Quadratmeter großen Sportplatzbereichs übrigens noch nicht. Der Verein stehe immer noch in Verhandlungen mit der Gemeinde, sagt Steinmann, der bis Weihnachten mit einer Entscheidung rechnet. Seinen Angaben zufolge geht es nach wie vor um eine Summe in Höhe von 96.000 Euro und eine Verlängerung des Nutzungsrechts der hinteren Anlage über das Jahr 2044 hinaus. Das würde weiterhin Fußball statt Häuserbau bedeuten.

Steinmann: Verein im Aufwind

Insgesamt gesehen ist Steinmann nach eigenen Angaben bei diesem Renovierungsprojekt ganz zuversichtlich. Darüber hinaus sei er sehr zufrieden mit der positiven Entwicklung im Verein. „Vorher ging der Fußballbereich noch am Stock. Jetzt gibt es aber wieder Auftrieb im Herrenbereich und bei der jüngeren Jugend“, so der BTB-Vorsitzende. In der Judo-Abteilung gebe es stabile Verhältnisse. Und die Handballjugend sei mächtig im Aufwind.

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