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Platz für neuen LzO-Standort Bagger reißt alte Stolle-Kegelbahn in Ganderkesee ab

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 17.03.2017, 09:19 Uhr

Jahrelang fielen hier die Kegel, jetzt fallen die Ziegel: Ein Abrissbagger hat gestern an der Kegelbahn am Oldenburger Hof weitere Gebäudeteile abgerissen. Am Mittwoch war hier der Startschuss für die Arbeiten gefallen, um Platz für das neue Gebäude der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) zu schaffen.

Zunächst waren die Eigentümer davon ausgegangen, dass schon Mitte Februar mit den Abrissarbeiten begonnen werden kann, weil das Wetter dies aber noch nicht zugelassen hatte und es bei der Baugenehmigung noch zu Verzögerungen kam, konnte der Startschuss erst am Mittwoch fallen, sagte Olaf Stolle, Eigentümer und Betreiber des Oldenburger Hofs und Investor des Neubaus, gegenüber unserer Redaktion

Vier bis fünf Wochen soll es dauern, bis das Gebäude komplett abgetragen ist. „Wenn der Abriss erfolgt ist, geht es nahtlos weiter“, sagte Stolle. Wann genau die Bauarbeiten des neuen LzO-Standortes beginnen, hängt von den Witterungsbedingungen ab. (Weiterlesen: Stolles Kegelbahn weicht großem LzO-Neubau in Ganderkesee) 

Kegler müssen umziehen

Jahrzehntelang haben Kegelvereine die Kugeln auf die Bahn geworfen, am 31. Dezember wurde der Kegelbetrieb hier eingestellt. Olaf Stolle habe den Vereinen frühzeitig Bescheid gegeben, dass sie sich neue Spielorte suchen müssen. 650 Quadratmeter Arbeitsfläche entstehen für die LzOan der Ecke Grüner Weg und Grüppenbührener Straße auf zwei Etagen. Hinzu kommen drei Penthouse-Wohnungen über den beiden Stockwerken. Der Investor Olaf Stolle nimmt dafür rund zwei Millionen Euro in die Hand. Im ersten Quartal des kommenden Jahres soll das Gebäude fertig sein.

Platzmangel nannte die Landessparkasse als Beweggrund, in einen Neubau umziehen zu wollen. Bislang betreibt die LzO ihre Geschäfte am Markt. Der neue Standort verfügt nach Fertigstellung über rund 230 Quadratmeter mehr Fläche. Vor dem neuen Gebäude sollen zudem etwa 20 Parkplätze entstehen.

 Mit neuen Angeboten plant Stolle, einem möglichen Gästerückgang in seiner Gaststätte entgegenzuwirken. „Es wird etwa ein Fischbüfett geben, zudem setze ich auf Events.“