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Projekttag „Was alles rollen kann“ Habbrügger Schüler basteln mit Studenten Rennautos

Von Thomas Deeken | 29.06.2015, 15:18 Uhr

Tüfteln und Basteln statt Rechnen und Lesen: An der Grundschule Habbrügge in Falkenburg haben sich die 13 Mädchen und Jungen des dritten und vierten Jahrgangs am Montag, 29. Juni 2015, einen Vormittag ganz dem Thema Räder widmen können. Denn bis Schulschluss stand das Projekt „Was alles rollen kann“ auf dem Tagesplan.

Für dieses Projekt hatte Monika Reimer, Lehrerin für Sachunterricht an der Grundschule und außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg, ihre Beziehungen genutzt und ein Team von Studierenden aus der Uni in die Dorfschule eingeladen.

Drei Schwerpunktthemen

Die Oldenburger Gruppe um Heike Bertelmann, Dozentin des Seminars „Naturwissenschaftlich-technischer Sachunterricht“, war vor etwa vier Wochen zum ersten Mal in Falkenburg, um von den Kindern im Vorfeld zu erfahren, was sie schon alles übers Thema Räder wissen. Daraufhin entwickelten die acht Studierenden kurze Unterrichtssequenzen, die sie gestern in die Praxis umsetzten. Dabei teilten sie Dialara, Marlon, Neele, Jan, Ole, Svenja und deren Mitschüler in drei Gruppen ein, die sich abwechselnd um drei Schwerpunktthemen kümmerten. Überschrieben hatten die Studierenden die Themen mit „Räder rollen richtig rund“, „Hätte, hätte Fahrradkette“ und „Von der Milchtüte zum Rennauto“.

Fazit nach dem Projekttag: Den Dritt- und Viertklässlern, die mit Eifer und großem Interesse bei der Sache waren, haben die Aktionen viel Spaß gemacht. „Und unsere Gruppe hat jede Menge Erfahrung dabei gesammelt, wie man den Unterricht aus der Theorie in die Praxis umsetzt“, so die Dozentin.