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Rettungsdienst in Hude Rettungsdienst in Hude wird am Reiherholz stationiert

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 05.12.2016, 19:24 Uhr

Die OOWV-Werkstatt nahe dem Reiherholz wird ab Januar zur Rettungswache. Den geplanten nahtlosen Wechsel vom DRK zu den Johannitern gibt es nicht.

Der Rettungsdienst für Hude wird ab 1. Januar nicht, wie bisher geplant, von der Rettungsdienststation des DRK in der Huder Ortsmitte, sondern von der ehemaligen Wasseruhrenwerkstatt des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) nahe dem Reiherholz aus betrieben. Diese Entscheidung hat der Landkreis Oldenburg am Montag, 5. Dezember, veröffentlicht. Der Rettungsdienst in Hude geht, wie berichtet, zum Jahreswechsel vom DRK-Kreisverband Oldenburg zur Johanniter Unfallhilfe über. In Ganderkesee verliert das DRK den Rettungsdienst an die Malteser.

Vorübergehend Rettungswache

Die Kreisverwaltung will für die Johanniter Unfallhilfe, die im Interimszeitraum bis zur Übertragung an einen endgültigen Dienstleister den Rettungsdienst sicherstellt, in einem Teil des Gebäudes des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) am Reiherholz eine vorübergehende Rettungswache einrichten. Das Gebäude war bislang für die Aufnahme von Flüchtlingen hergerichtet. Das Umfunktionieren der Räumlichkeiten ist laut Kreisverwaltung mit der Gemeinde Hude, den Johannitern und dem OOWV abgestimmt.

Hohe Qualität das Ziel

„Wir müssen und wollen den Rettungsdienst in der gewohnt hohen Qualität sicherstellen. Das erfordert auch Planungssicherheit. Die war gegenwärtig nicht gegeben. Darum mussten wir jetzt handeln“, erklärt Landrat Carsten Harings diesen Schritt. Diese Zwischenlösung gewährleiste eine Aufrechterhaltung der bisherigen Qualität des Rettungsdienstes und solle für den vorgesehenen Interimszeitraum aufrecht erhalten bleiben.

Europaweite Ausschreibung

„Zwischenlösung“ bedeutet Rettungsdienst bis zur Vergabe des Auftrags an einen neuen Betreiber. Er soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren gefunden werden. Der DRK-Kreisverband hatte den Rettungsdienst-Auftrag wegen überhöhter Abrechnungen verloren.