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Revision beim Bundesgerichtshof Ex-Landrat Eger lässt Urteil prüfen

Von Reiner Haase | 15.01.2015, 18:54 Uhr

Frank Eger, Ex-Landrat des Landkreises Oldenburg, macht die Ankündigung wahr, gegen die Verurteilung zu 22 Monaten Haft auf Bewährung und 40.000 Euro Geldauflage wegen Vorteilsnahme vorzugehen. Er hat beim Bundesgerichtshof Revision beantragt.

Ex-Landrat Frank Eger hat beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Revision des Urteils des Landgerichts Oldenburg beantragt. Das bestätigt Michael Herrmann, Pressesprecher des Landgerichts. Das Oldenburger Gericht hatte Eger am 18. Dezember, wie berichtet, wegen Vorteilsnahme zu 22 Monaten Haft auf Bewährung plus 40.000 Euro Geldauflage verurteilt; ihm wird vorgehalten, mit seiner Frau über Jahre rund 130.000 Euro vom Seniorenimmobilienunternehmer Dieter Einsiedel ohne erkennbare Leistung kassiert zu haben. Das schriftliche Urteil liegt Eger noch gar nicht vor; es wird laut Herrmann zurzeit geschrieben und in Kürze nach Karlsruhe geschickt.