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Rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz „Großalarm“ bei Netto in Grüppenbühren nur eine Übung

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 30.05.2016, 19:44 Uhr

„Großalarm“ in Grüppenbühren: Beim Netto-Logistikzentrum ist es bei Wartungsarbeiten an der Ammoniak-Kühlanlage zu einem ungewollten Gefahrstoffaustritt gekommen. Richtig gefährlich ist es allerdings nicht gewesen. Schließlich hat es sich nach Angaben von Tanja Konegen-Peters, stellvertretende Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbandes, nur um eine Übung gehandelt.

Alarmiert wurden die Feuerwehr Bookholzberg sowie der Gefahrgutzug und die Dekon-Gruppe des Landkreises Oldenburg. Die Feuerwehr Altmoorhausen, die über Chemiekalienschutzanzüge verfügt, wurde im Verlauf der Übung nachgeordert.

Jede Menge Aufgaben zu erledigen

Vor Ort hatten die Feuerwehrleute jede Menge Aufgaben zu erledigen. Zuerst mussten sie die Monteure aus dem Gefahrenbereich retten und Gefahrstoffe erkunden und messen. Zeitgleich wurden eine Not-Dekontamination aufgebaut, der Gefahrenbereich abgesperrt und eine Dekon-Strecke für die Chemiekalienschutzanzugträger aufgebaut.

„Verletzte“ Monteure an Rettungsdienst übergeben

Der Rettungsdienst übernahm die „verletzten“ Monteure. Anschließend wurde das Leck abgedichtet. Des Weiteren mussten austretende Gase niedergeschlagen werden. Der Brandschutz wurde sichergestellt und eine Wasserversorgung aufgebaut.

„Regelmäßige Übungen unerlässlich“

Die rund 80 Teilnehmer und Beobachter zeigten sich laut Tanja Konegen-Peters in einer Nachbesprechung sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Sie betonten: „Regelmäßige Übungen für den Ernstfall sind unerlässlich.“