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Rundgang im Hasbruch Mit Gästeführerin auf der Suche nach dem Frühling

Von Britta Buntemeyer | 20.03.2015, 19:38 Uhr

Unter dem Titel „Wir suchen den Frühling im Hasbruch“ hat Gästeführerin Erika Roselius auf Besonderes am Wegesrand aufmerksam gemacht. Fast 20 Teilnehmer hielten Ausschau.

Auf die Suche nach dem Frühling haben sich am Freitag fast 20 Teilnehmer eines Rundgangs durch den Hasbruch mit Gästeführerin Erika Roselius gemacht. Besonderheiten in der Natur und viele Informationen – Roselius gab ihren Gästen buchstäblich alles mit auf den Weg. Eine kunstvoll verschnörkelte Hainbuche erregte gleich zu Beginn die Aufmerksamkeit. Manche von ihnen sind 300 bis 400 Jahre alt – und schlagen sogar noch immer aus.

Auch wenn noch nicht viel blüht in der Natur – vereinzelt fanden sich bereits kleine Buschwindröschen am Wegesrand. Sie dienten sicherlich auch dem verstorbenen Maler Wilhelm Ahlers als Inspiration, dessen ehemaliges Haus am Rande des Staatsforstes die Gruppe ebenfalls passierte. Vogelgesang erklang kaum aus den Baumwipfeln, fast kein Laut war zu hören im Hasbruch. Doch natürlich gibt es auch viele gefiederte Waldbewohner in dem 630 Hektar großen Wald. „Drei bis vier Grauspechtpaare findet man hier“, so Roselius, „außerdem Schwarz-, Bunt- und Mittelspechte.“

Eichen haben es hingegen schwer im Hasbruch. „Sie wachsen nicht so schnell wie Buchen. Eigentlich zu spät wurden Maßnahmen getroffen, um unter den Eichen Platz zu schaffen“, erklärte Roselius. Doch die Eiche habe wohl nur wenige Chancen zu überleben.