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Sänger Max Börner neuer Leiter Neuer Schwung für Ganderkeseer Landfrauenchor

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 09.05.2017, 15:32 Uhr

Die Hoffnungen sind groß: Der Bremer Sänger Max Börner hat Magda Schütte als Chorleiter des Landfrauen-Vereins abgelöst. Damit sollen auch jüngere Generationen auf die Gesangsgruppe aufmerksam gemacht werden.

„Es war einfach an der Zeit für frischen Wind“, sagt Magda Schütte. Die Ganderkeseerin leitete seit 1989 den Chor des Landfrauenvereins und übergab ihr Amt jetz an Börner.

Neuer Chorleiter soll für Schwung sorgen

Der 30-Jährige soll bei dem 40-köpfigen Chor für neuen Schwung sorgen. Bei der ersten regulären Probe am Montagabend hat das schon ganz gut geklappt: Es wurde viel gelacht aber auch konzentriert gearbeitet. „Das ist mir sofort aufgefallen, die Damen waren alle sehr aufmerksam und zeigten sich begeistert von Max“, schildert Schütte ihre Eindrücke nach der ersten gemeinsamen Probe.

Hoffnung auf jüngere Mitglieder

„Vielleicht können wir so die jüngeren Generationen für uns gewinnen“, hofft Schütte. Denn von Nachwuchsproblemen sind auch die singenden Landfrauen nicht befreit.

Auch in jungen Jahren ist Börner schon ein routinierter Chorleiter. Zurzeit leitet er neben dem Gesangsverein der Landfrauen noch vier weitere Chöre im Bremer Umland. „Da hat man schon gut zu tun“, sagt Börner, der obendrein als freischaffender Sänger arbeitet. Ursprünglich würde er aus Dresden stammen, dort habe er schon als Kind im Kreuzchor gesungen, einer der renommiertesten deutschen Knabenchöre. Seit über zehn Jahren lebt Börner in Bremen, hat dort an der Hochschule für Künste klassischen Gesang studiert und sich schließlich auf Kirchenmusik, im Besonderen auf Johann Sebastian Bach, spezialisiert. In das Berufsfeld ‚Chorleitung‘ bin ich einfach so reingerutscht“, erinnert sich Börner. Durch befreundete Sänger sei er erst als Vertretung eingesprungen, kurz darauf habe er seinen ersten Chor übernommen. Die Landfrauen seinen durch Mundpropaganda und vielfache Empfehlungen auf Börner aufmerksam geworden, erzählt Schütte. un kommt viel Arbeit auf den neuen Chorleiter zu.

Auftritt beim Hasbruchsingen

In den nächsten Wochen und Monaten sind sieben Auftritte geplant. „Wir treten beim ‚Hasbruchsingen‘ und auf der Jubiläumsfeier des Sozialverbandes VdK auf“, nennt Schütte einige Höhepunkte. Trotz des neuen Leiters soll die Stilrichtung des Chores beibehalten werden. „Wir singen auch weiterhin hauptsächlich Shantys, Schlager und Kirchenlieder“, erklärt Schütte. Den neuen Ideen würden die Landfrauen aber offen gegenüberstehen.