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Saubere Landschaft Dorfgemeinschaft befreit Bookhorn von Reifen und Spritzen

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 08.04.2017, 16:57 Uhr

Für ihr Dorf haben sich die Bookhorner am Samstagmorgen kräftig eingesetzt – mit einem Arbeitseinsatz. Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft zog es früh hinaus, um im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ die Umgebung von Müll und allerlei Unrat zu befreien.

Die volle Rückendeckung seiner Vereinsmitglieder genießt Carsten Busch, Chef der Dorfgemeinschaft Bookhorn.

Busch bleibt Vorsitzender

Am Freitagabend wählten ihn die Mitglieder auf der Hauptversammlung in der alten Schule Bookhorn einstimmig für weitere drei Jahre zu ihrem Vorsitzenden.

Neue Heizungsanlage

„Große Diskussionen gab es auch dieses Jahr nicht“, so Busch. Konsens herrschte bei der Besprechung der Umbauarbeiten an der Heizungsanlage und der Terrasse im großen Klassenraum des Vereinsdomizils. Der Vorsitzende des zweiten Bookhorner Vereins, der SG Bookhorn, Maik Scherschanski, erklärte das Bauvorhaben und den aktuellen Stand.

Verein steuert 2000 Euro bei

Teilfinanziert werden diese Arbeiten von der Dorfgemeinschaft durch eine 1000-Euro-Spende der Vereinigten Volksbank Ganderkesee-Hude, die dem Verein aus dem Topf der Gewinnsparzweckerträge zugegangen ist, erläuterte Busch. Er betonte: „Aus unserer Vereinskasse gibt es noch weitere 1000 Euro dazu“. Somit beteilige sich die Dorfgemeinschaft insgesamt mit 2000 Euro an der Renovierung. „Wir sind sicher, dass dadurch eine schöne Terrasse entstehen wird, die später für kleine Veranstaltungen wie dem Klönschnack bei Kaffee und Kuchen oder die Kinderspieltage genutzt werden kann“, blickte der Vereinschef voraus.

Aktion „Saubere Landschaft“

Für ihr Dorf haben sich die Bookhorner auch am Samstagmorgen kräftig eingesetzt – diesmal jedoch mit einem Arbeitseinsatz. Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft zog es früh hinaus, um im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ die Umgebung von Müll und allerlei Unrat zu befreien. Buschs Fazit: „Der Müll ist weniger geworden.“ Das könne vor allem daran liegen, dass nicht mehr so viele Kohlfahrer durch Bookhorn ziehen würden, vermutete er. Die Müllfunde gaben ihm recht.

Kaum noch Schnapsflaschen gefunden

Kaum noch Schnapsflaschen und „Partymüll“ landeten im großen Abfallcontainer der Vereinsmitglieder. Dafür gab es unter den zwei Kubikmetern Abfall auch diesmal wieder besonders unliebsame Überraschungen in Form von Altreifen, Felgen, Schrott und sogar gebrauchten Spritzbestecken.