Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Schule Hohelucht in Hude Baustelle in Schule Hohelucht in Hude im Zeitplan

Von Reiner Haase | 14.08.2015, 15:49 Uhr

Der Schweißer hat gestern die letzte Naht an Stahlträgern im künftigen Mehrzweckraum der Schule Hohelucht in Hude gezogen. Jetzt rücken die Trockenbauer an, andere Gewerke folgen.

Mal mit grober Gewalt, dann mit Fingerspitzengefühl haben Mitarbeiter des Huder Bauunternehmers Griesbach in der Schule Hohelucht die Wände zweier Klassenzimmer entfernt. Das tragende Mauerwerk ist durch ein Skelett aus Stahl ersetzt worden. Gestern hat Joschko Griesbach diese Etappe auf dem Weg zum Bau eines Mehrzweckraums mit Tresen für die Ausgabe von Mittagessen, mit Tischen und Stühlen für die Mittagspause im Bild und mit Notizen dokumentiert – er will belegen können, dass seine Leute saubere Arbeit geleistet haben.

450000 Euro Investition

Griesbachs Auftraggeber ist die Gemeinde Hude, die in der Schule an der Hohelucht die 5. und 6. Klassen der Peter-Ustinov-Schule unterrichten lässt. Der Gemeinderat hat für den Umbau und die Sanierung im nördlichen Trakt der Schule 450000 Euro im Haushalt verankert. „Hier wird richtig gerissen“, schildert Olaf Hespe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, seine Eindrücke vom Besuch der Baustelle am Mittwoch. In den Sommerferien werde das erledigt, was Krach macht. „Das Tuning, zum Beispiel die Malerarbeiten, folgt in den Herbstferien“, erklärt Hespe. „Das wird sportlich, aber wir liegen im Zeitplan.“

Stützkorsett entfernt

Bauunternehmer Griesbachs Mitarbeiter haben gestern die unzähligen provisorischen Stützen ausgebaut, mit denen die mauer- und trägerlose Zeit überbrückt worden ist. Die solide verankerten und von vier Stahlsäulen getragenen Doppel-T-Träger halten laut Griesbach pro Meter bis zu zehn Tonnen Last der Decke und des Obergeschosses aus.In den nächsten Wochen beleben andere Gewerke die Baustelle; gestern schon wurde damit begonnen, das Material für Brandschutzdecken ins Gebäude zu tragen. „Die Fenster, die Heizungsrohre, die Heizköper, der Fußboden, die Schallschutzdecke – alles wird erneuert“, weiß Griesbach. Seine Handwerker rücken auch noch einmal an, um letzte Löcher zu schließen.

Rampe für Barrierefreiheit

„Die Schule erhält nicht nur eine Mensa, sondern auch einen Raum für Veranstaltungen. Dafür stand bisher nur die Turnhalle zur Verfügung“, erklärt der Bauunternehmer. Von einer Tür zum Schulhof werde auch noch eine Rampe mit maximal sechs Prozent Gefälle gebaut. „Mit ihr wird die Barrierefreiheit erreicht“, sagt Griesbach.