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Schule Lange Straße in Ganderkesee Bauarbeiten für Anbau und Treppenhaus sollen im November starten

Von Thomas Deeken | 18.10.2018, 19:15 Uhr

Start für Zwei-Millionen-Euro-Projekt: Ab Mitte November sollen an der Grundschule Lange Straße in Ganderkesee ein Anbau und ein neues Treppenhaus entstehen. In der zweiten Bauphase, voraussichtlich ab Mai 2019, geht es ums Dach, um die Pausenhalle, die Schulküche und die Schülerbücherei.

Die alte Überdachung auf dem Schulhof ist abgerissen, die neue Fensterfront auf dem Gang zur Toilette ist fertig. Jetzt können die nächsten Schritte des umfangreichen Sanierungsprojekts an der Grundschule Lange Straße in Ganderkesee folgen. Der derzeitige Plan der Verwaltung: Ab Mitte November sollen im Innenhof ein Anbau und ein neues Treppenhaus entstehen, sagt Gemeindesprecher Hauke Gruhn – „vorausgesetzt, die Vergabe der Roharbeiten klappt so, wie wir uns das vorstellen“. Ende nächsten Jahres, so der Wunsch, soll das Zwei-Millionen-Euro-Projekt insgesamt fertig sein.

Froh über Fensterfront an Gang zur Toilette

Schulleiter René Jonker ist erst einmal erleichtert, dass die neue Fensterfont beim Halteplatz für die Schulbusse fertig geworden ist, sodass die Kinder künftig sicher und trockenen Fußes zur Toilette gehen können und nicht mehr über den Schulhof laufen müssen. Das sei gerade in den dunklen Monaten besser für die Schüler, wenn sie schnell mal mit Hausschuhen und ohne Jacke aufs Klo müssen, sagt der Schulleiter. Außerdem habe es viele Jahre lang eine Diskussion um die Sicherheit der Mädchen und Jungen gegeben, weil es in Schulhofnähe auch einen öffentlichen Gang gibt, sodass Fremde schnell mal das Schulgelände betreten könnten. „Allerdings ist noch nie etwas passiert, soweit mir bekannt ist“, erklärt Jonker, der dank der neuen Front aber auch optisch einen Gewinn für das Schulgebäude sieht: „Das ist stimmig und wertet die Schule auf.“

Schulhof wird kleiner

Jetzt wartet Jonker auf die Pläne der Baufirmen und der Verwaltung, wie der Schulhof abgesichert werden muss, damit die Bauarbeiten starten können. Er weiß bereits, dass ein Spielgerät wegen der Baufahrzeuge und wegen des Ablageplatzes fürs Baumaterial vorübergehend abgebaut werden muss und dass der Schulhof dadurch deutlich kleiner fürs Herumtollen in den Pausen wird. „Ich bin aber froh, dass wir den Bolzplatz und an anderen Stellen um die Schule herum viele Möglichkeiten zum Toben haben“, sagt der Schulleiter, der sich mit seinem Kollegium allerdings schon mal ein paar Gedanken über den morgendlichen Unterrichtsstart machen kann. Denn bisher hatten sich die 240 Mädchen und Jungen morgens genau dort in Reih und Glied aufgestellt, wo bald eine Baustelle sein wird.

Platz für Klassenzimmer und Gruppenräume

Während der Bauphase werde es sicherlich Beeinträchtigungen für Schüler und Lehrkräfte geben. „Allerdings müssen wir auch Kompromisse schließen. Denn wir wollten ja alle, dass die Schule modernisiert wird“, erläutert Jonker, der für die Zeit des ersten Bauabschnitts, der bis Mai nächsten Jahres dauern könnte, aber nicht an sehr großen Lärm glaubt. Schließlich gehe es zunächst um einen Anbau, der in seiner Breite etwa acht Meter auf den Schulhof ragen werde und in dem vier Räume geplant seien – einer davon werde ein Klassenraum, die anderen voraussichtlich Gruppenräume.

Mehr Unruhe in zweiter Bauphase erwartet

Mit weitaus mehr Lärm und Unruhe rechnet der Schulleiter allerdings in der zweiten Bauphase, die sich im Mai anschließen soll. Denn da gehe es um eine neue Dachkonstruktion, um die Erweiterung der Pausenhalle, eine neue Schulküche und die Schulbücherei.