Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Seniorenbeirat fragt Mitglieder Klares Votum für Bürgerhaus in Ganderkesee

Von Britta Buntemeyer | 14.04.2015, 20:35 Uhr

Für die Einrichtung eines Bürgerhauses haben sich die Mitgliedsorganisationen des Seniorenbeirates mehrheitlich ausgesprochen.

Für die Einrichtung eines Bürgerhauses haben sich die Mitgliedsorganisationen des Seniorenbeirates mehrheitlich ausgesprochen. An der Abstimmung hatten sich 20 der 36 Organisationen beteiligt, 16 stimmten dafür, drei dagegen, es gab eine Enthaltung. Das teilte der Beiratsvorsitzende Uwe Lisson bei der gestrigen Jahreshauptversammlung mit. In den kommenden Tagen wird der Antrag an die Bürgermeisterin geschickt. Ziel ist es, das Thema Bürgerhaus auf die politische Agenda und schließlich in den Rat zu bringen.

Laut Lisson soll das Bürgerhaus allen Generationen offenstehen, im Ortskern liegen, neutral und barrierefrei sein. Hausaufgabenhilfe, eine Cafeteria und ein Treffpunkt für Selbsthilfegruppen seien dort unter anderen denkbar. Kritische Stimmen waren gestern in erster Linie hinsichtlich eines fehlenden konkreten Konzeptes und des Prozederes zu vernehmen. „Wir müssen zuerst die Trägerschaft klären, dann ein Konzept und die Kosten“, so Dieter Strodthoff (VdK Ganderkesee). „Ich wäre froh über ein Konzept gewesen“, erklärte Rolf Oetken von der SPD 60 Plus, die sich jedoch für den Antrag ausgesprochen hatte. Fachdienstleiter Rainer Heinken betonte, dass ein Träger nicht der erste Schritt sein könne. Ohne „vorsichtige Perspektive“ sei es schwer, einen Träger zu finden. Uwe Lisson erklärte, dass der Rat zuerst entscheiden müsse, ob ein Bürgerhaus überhaupt gewollt ist. „Wir können nicht etwas füllen, was nicht gewünscht ist.“