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Sicherheit im Straßenverkehr Polizei kontrolliert Fahrradlichter in Ganderkesee

Von Mareike Bader | 06.12.2017, 10:22 Uhr

Fahrradfahrer sind im Dunkeln schlecht zu sehen. Damit Schüler auf dem Weg zur Schule sicher ankommen, kontrolliert die Polizei in den kommenden Wochen die Beleuchtung an den Fahrrädern.

Im Winter ist es kalt und auf dem Weg zur Schule meistens noch dunkel. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Dennoch seien zur Zeit Fahrradfahrer ohne Beleuchtung unterwegs, beklagt die Polizei.

Deswegen werden Polizeibeamte der Inspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch in den kommenden Wochen wieder verstärkt im Landkreis Oldenburg in den Morgenstunden Beleuchtungskontrollen vornehmen, wie mitgeteilt wird.

Lichter am Fahrrad vor der Fahrt prüfen

Eltern sollten Vorder- und Rücklicht bei den Fahrrädern der Kinder einmal gründlich unter die Lupe nehmen. „Eine der Hauptursachen für das Fahren ohne Licht ist schlichtweg der technisch mangelhafte Zustand vieler Beleuchtungsanlagen“, betont die Polizei.

Auch am neuen Fahrrad kann der Dynamo mangelhaft sein

Selbst bei neue Fahrrädern könnten mangelhafte Dynamos vorkommen. Die sollten gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Empfohlen werden witterungsunabhängige Nabendynamos, als betriebssicherste Variante. Sogenannte Stecklichter werden bei der Kontrolle nicht beanstandet, da hier die Rechtslage noch zu unzureichend ist. Wer glaubt, eine Taschenlampe oder gar die entsprechende Funktion des Handys reiche aus, ist dagegen auf dem Holzweg.

Verwarngeld für unzureichende Beleuchtung gilt auch für Jugendliche

Wer mit unzureichender Beleuchtung unterwegs ist, wird von den Polizeibeamten bei den Verkehrskontrollen angehalten. „Auch Jugendliche (ab 14 Jahren) müssen bei einem Verstoß mit einem Verwarngeld von 20 Euro rechnen“, wird angekündigt.

Außerdem muss das beanstandete Fahrrad nach erfolgter Reparatur bei der örtlichen Polizeidienststelle vorgezeigt werden.

Reflektierende Arm- und Fußbänder machen Fahrradfahrer besser sichtbar

Zusätzlich zum Licht und den Reflektoren am Fahrrad wird empfohlen, reflektierende Arm- und Fußbänder zu tragen, um besser im Straßenverkehr aufzufallen. Viele Fahrradfahrer unterschätzten, wie schlecht sie in der Dunkelheit wahrgenommen werden.

Laut Polizei kommt es gerade an Einmündungs- und Kreuzungsbereichen zu Unfällen, weil Autofahrer oft nicht mit der linksseitigen und damit falschen Radwegnutzung rechnen. Dabei werde dann oft dem Falschfahrer eine Teilschuld angelastet.