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Sieger treten jetzt beim Landeswettbewerb an HWK ehrt sechs Berufsbeste aus dem Landkreis

Von Ole Rosenbohm | 19.10.2018, 22:41 Uhr

Die Handwerkskammer Oldenburg (HWK) hat am Donnerstagabend, 18. Oktober, die in einem Praxis-Wettbewerb ermittelten 38 besten Gesellen aus ihrem Kammerbezirk geehrt.

Unter diesen Berufsbesten der Kammer befinden sich sechs aus dem Landkreis Oldenburg: die Bäckerin Sun Min Lee aus Hatten (Ausbildungsbetrieb „Bruno Der Oldenbäcker“, Hatten), der Elektroniker Sandro Stasiak aus Hude (Energieanlagenbau Schroeder, Oldenburg), der Mechatroniker Patrick Hadeler aus Kirchseelte (Betrieb Girschner, Delmenhorst), die Tischlerin Marina Kuhlmann (Tischlermeister Guido Einemann, Hude), die Feinwerkmechanikerin Insa Meiners aus Wardenburg (Universität Oldenburg) sowie der Zahntechniker Timo Kott aus Hatten (Praxislaborgemeinschaft am Kiebitzweg, Hatten).

So geht es für die Sieger weiter

Mit ihrem Sieg in ihrem jeweiligen Beruf haben sich die jungen Handwerksgesellen für den Landeswettbewerb qualifiziert, deren Sieger am Montag, 5. November, in Celle geehrt werden sollen. Für diese steht danach noch ein Bundeswettbewerb an.

„Was Ihr hier geschafft haben, ist eine hervorragende Leistung“, sagte HWK-Präsident Manfred Kurmann. „Sie zeugt von Leidenschaft und Willensstärke.“ Trotz ihres jungen Alters seien die Kammersieger jetzt schon Vorbilder. „Der Tag gehört Euch, die Zukunft aber auch“, stellte Kurmann fest.

Der HWK-Präsident rief auf dem Festabend im Oldenburger Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) die Gesellen auch dazu auf, den Meisterbrief anzustreben und nach der Prüfung einen Betrieb zu übernehmen. „Wir haben im Kammerbezirk eine Unmenge Betriebe, die auf Nachfolger warten.“

Landesprämie läuft aus

Unterstützt werden Meister-Absolventen zurzeit noch von einer Prämie der niedersächsischen Landesregierung: 4000 Euro für jeden erfolgreichen Meister-Absolventen. Die Prämie läuft laut Kurmann zwar mit Ablauf des Jahres 2019 aus. Er gab sich aber optimistisch, dass der Bund eine ähnliche Regelung einheitlich für alle Bundesländer einführen werde.