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Smartphone-App informiert BIWAPP soll sich im Landkreis Oldenburg etablieren

Von Reiner Haase | 19.02.2016, 20:02 Uhr

Aus Ganderkesee gibt es Rückenwind für die Einführung des Smartphone-Warnsystems BIWAPP für den Landkreis Oldenburg.

Im Finanzausschuss der Gemeinde wurde dem Landkreis Oldenburg am Donnerstagabend empfohlen, die Einführung des Informations- und Warnsystems zu prüfen. Dagegen stimmte nur Elke Bothe (Freie Wähler). Sie meinte, es gebe schon genug Informationsquellen. Laut Gemeindeverwaltung steht beim Landkreis Oldenburg die Entscheidung darüber, ob die Service-App eingeführt wird, in naher Zukunft an. Die Entwicklungsfirma habe der Arbeitsgemeinschaft der Sachbearbeiter im Kreishaus und in den Rathäusern die App im Januar detailliert vorgestellt. Vor einer Entscheidung seien noch die Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises, der Stadt Wildeshausen und der Gemeinden einzubinden.

Delmenhorst informiert bereits über die App

BIWAPP steht für Bürger-Informations- und Warn-App. Über die App gibt es Informationen beispielsweise über Schulausfall und Warnungen bei Feuer, Hochwasser oder einem Chemie-Unfall. In einigen Städten und Landkreisen, auch in Delmenhorst, können Bürger die App schon kostenlos auf das Smartphone laden. Die Nutzer können festlegen, für welchen Ort und in welchem Umkreis sie informiert und über Gefahrenlagen informiert werden wollen.

Herkömmliche Warnsysteme werden nicht ersetzt

„In Delmenhorst funktioniert das schon hervorragend“, sagte Christian Marbach (UWG/Marbach), der das Thema per Antrag in Ganderkesee auf den Tisch gebracht hat. BIWAPP biete mehr Verlässlichkeit als Informationen über Facebook, weil die Angaben von offizieller Seite verbreitet würden. Die Verwaltung stellte klar, das BIWAPP herkömmliche Warnsysteme nicht ersetzt, sondern ergänzt.