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Sommerfest 2015 im Haus Müller Ganderkesee feiert „Very Stylish“ im Sommergarten

Von Thorsten Konkel | 24.07.2015, 23:31 Uhr

Zahlreiche Gäste haben am Freitagabend den Garten des Hauses Müller zum Ort einer „English Garden Party“ gemacht. Das Sommerfest 2015 stand diesmal unter dem Motto „Very British“.

Prachtvolle Hüte wollten gam Freitagabend im Garten des Ganderkeseer Hauses Müller ebenso bewundert werden, wie stylische Kostüme, Gentlemen in Tweed oder die strammen Männerwaden, die unter schottischen Kilts und kurzen Kolonialhosen hervorschienen:

Stilechte Party

„Diese Party ist stilecht und keinesfalls bloß ein Karneval“, betonte Robert Graham, der mit seiner Frau Elfy zu den ersten Gästen des Sommerfestes unter dem Motto „Very British“ gehörte.

Der Schotte lebt zwar seit 42 Jahren in Deutschland, hat als echter Anhänger des Commonwealth den Blick für das Detail jedoch nicht verloren – Graham und seine Frau Elfy waren in original schottische Tracht gehüllt. Und in der Freizeit basteln sie Puppenhäuser im britischen Stil.

Feiern in illustrer Gesellschaft

Immer schneller füllte sich der Garten schon kurz nach Öffnung mit illustren Gästen, die der Bitte der Veranstalter, der regioVHS und dem Freundeskreis Kulturhaus Müller, um stilechte Kleidung nachgekommen waren. Schon eine halbe Stunde nach Beginn hatte der Hausherr, regioVHS Direktor Rolf Schütze, mehr als 100 Partygänger gezählt.

Rotary bewirtet Gäste

Sie genossen nicht nur die passende musikalische Untermalung durch das Traditional Jazz Quartett, sondern auch die Bewirtung des Rotary Club Ganderkesee mit gutem Gewissen: „Je mehr Sie trinken, desto mehr fördern Sie das Projekt ,Schüler helfen Schülern‘ an Ganderkesees Schulen“, rief Schütze den Besuchern in seiner Begrüßungsansprache zu. Wie gut, dass dazu auch gleich ein Büfett zum „Flatratepreis“ angeboten wurde.

„Upper Class“ feiert

Während Robert Graham mit seinem Karo-Muster angab, aus welchem schottischen Clan er stammt, bewiesen die elegant gekleideten Ladies allein durch ihre Erscheinung die Zugehörigkeit zur „Upper Class“. Die „Klassenunterschiede“ verflüchtigten sich jedoch spätestens am Büfett, beziehungsweise an der langen Schlange von hungrigen Gästen davor. Typisch britisch, reihten sich Damen und Herren dort ohne zu Murren ein, und sie warteten geduldig. Eben ganz nach der Manier „Keep Calm and Carry On“ („ruhig bleiben und weitermachen“). Weitergemacht wurde dann bis in die späte Nacht hinein – mit dem Feiern. Auch an die Hilfe für Ganderkeseer Schüler durch den Getränkeverzehr musste Rolf Schütze kein zweites Mal erinnern.