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Sommerurlaub 2016 Urlauber schwärmen vom Campen am Falkensteinsee

Von Alexander Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 05.07.2016, 19:55 Uhr

Die Worte „sauber“ und „gepflegt“ fallen immer wieder. Auch sprechen die Gäste wiederholt von einer „angenehmen Atmosphäre“, von „schöner Natur“ und von „tollen Betreibern“: Die Urlauber und Camper am Falkensteinsee sind voll des Lobes, fühlen sich an ihrer Erholungsstätte wohl.

Martina Gnevkow, zusammen mit ihrem Mann und vier Kindern Dauercamperin am Falkensteinsee, kennt das Areal bereits seit 25 Jahren. Sei die Anlage früher vor allem vom Wildwuchs geprägt gewesen, so erscheine der See mit seinen gepflegten Ufern nunmehr übersichtlich und vertrauenserweckend. Ihre Freundin Ricarda Sagasser, ebenfalls eine Dauercamperin am Falkensteinsee, spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die vorherrsche.

Familien mit Kindern bestimmten nunmehr das Bild

Denn seit Rik Geiger und Rieke Meiners den „Camping- & Ferienpark Falkensteinsee“ betrieben, habe sich auch das Publikum vor Ort erheblich verändert: Familien mit Kindern bestimmten nunmehr das Bild unter den Dauercampern.

Die meisten von ihnen kämen aus der unmittelbaren Umgebung, sagt angesprochene Betreiberin. Kaum einer der Gäste wohne weiter als zweieinhalb Fahrtstunden entfernt. Meiners und ihr Mann Rik Geiger haben den See vor rund drei Jahren übernommen. Der vorherige Betreiber war in Insolvenz gegangen. Meiners und Geiger krempeln den Ferienpark seither systematisch um. So haben sie etwa einen großzügigen Abenteuerspielplatz für Kinder gebaut und auch ein kleines Fußballfeld hergerichtet.

Da ist immer was los“

„Da ist immer was los“, schwärmt Meiners. Ihre eigenen Söhne verbrächten an schulfreien Tagen „gefühlt bis zu zwölf Stunden“ auf dem Bolzplatz, genau wie es etliche Kinder unter den Gästen hielten.

Derer gibt es viele am Falkensteinsee. Die Zahl der Dauercamper habe sich in den vergangenen drei Jahre von 70 auf 200 erhöht, sagt Geiger. Derzeit könne er gar keine weiteren Plätze anbieten, setze Interessenten auf eine Warteliste.

Aus Sicht Tatiana Kerkhoff-Wittigs handelt es sich bei der hohen Nachfrage keinesfalls um ein Wunder. „Hier stimmt einfach alles“, sagt die Dauercamperin, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn fast jedes Wochenende am See verbringt. Die Natur sei umwerfend, die sanitären Anlagen seien sauber, vor allem aber werde es immer besser. So planten die Betreiber derzeit den Bau eines Klubhauses, in welchem sich die Urlauber auch bei schlechtem Wetter, quasi „auf neutralem Boden“ austauschen könnten. „Wir können hier das ganze Jahr über für wenig Geld tolle Urlaube verbringen“, fasst Sagasser zusammen.

Spiele-Abende für die Gemeinschaft

Zusammen mit Gnevkow und Kerkhoff-Wittig organisiert sie Spiele-Abende für die Gemeinschaft. Bis zu 20 Leute nähmen daran teil, sagt sie.

Doch nicht allein die Dauercamper zeigen sich angetan vom Falkensteinsee. Corina Schipper und Hans-Hermann Düselder aus Leer campen meist an der Nordsee, haben den Falkensteinsee erst im April für sich entdeckt. Etwa 30 Campingplätze kenne er mittlerweile aus persönlicher Anschauung, sagt Düselder. Jener am Falkensteinsee gehöre zu den schönsten. „Wir können uns hier wunderbar fallen lassen, auch wenn wir nur kurz da sind“, sagt er. Als Selbstständiger fehle es ihm an der nötigen Zeit, um sich umständlich irgendwo einzuleben. Schipper gefällt am Falkensteinsee zudem, dass „nicht blöd angeguckt“ werde, wer einen Hund dabei habe.

Hundewiese kommt bald

Apropos Hund: Aktuell richten Meiners und Geiger eine Hundewiese inklusive Teich für den „Camping- & Ferienpark Falkensteinsee“ her. Noch in diesem Sommer wollen sie den dazugehörigen Parcours mit kleinen Hindernissen für die Vierbeiner fertigstellen.

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