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Sozialausschuss ringt um Vielfalt Neue Kitas in Ganderkesee nicht in fremder Trägerschaft

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 14.03.2017, 20:28 Uhr

Die Gemeinde Ganderkesee führt die neu zu errichtenden Kindertagesstätten in eigener Trägerschaft. Für diesen Vorschlag hat sich am Dienstagabend der Ausschuss für Soziales und Gesellschaft mehrheitlich ausgesprochen.

Auch eine zuvor von SPD-Ratsfrau Doris Josquin vorgelesen Erklärung änderte nichts an dem klaren Votum von zehn Ja-Stimmen.

SPD: Zu wenig Auswahl

Josquin hatte erklärt, dass gegenwärtig lediglich ein Viertel der Ganderkeseer Kitas nicht unter gemeindlicher Führung stünde. Mithin sei schon jetzt für die Eltern die Auswahl der Ausrichtung der Kitas zu gering. Auch stelle man die Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Verwaltung infrage. Wie berichtet, will die Gemeinde zwei neue Kindertagesstätten errichten lassen.

Weitere Neueinstellungen absehbar

Dafür, und zur Aufstockung der Kräfte in Schönemoor, seien laut dem Ersten Gemeinderat Rainer Lange 25 Erzieherinnen und Sozialassistentinnen einzustellen.

CDU: Personal ausgliedern

Die absehbar steigende Mitarbeiterzahl im Kitasektor der Gemeinde ließ Ralf Wessel (CDU) nach dem Votum des Ausschusses, die Gemeinde möge die Führung ihrer selbst errichteten Kitas nicht aus der Hand geben, die Frage nach einer wirtschaftlicheren Lösung stellen. Seine Antwort: Das gesamte Personal könnte in eine von der Gemeinde zu gründende Gesellschaft geschoben werden. Dies wolle man prüfen, versprach Lange.