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Startschuss gefallen Später Regen ermöglicht Saison im Maislabyrinth Elmeloh

Von Martina Brünjes | 19.07.2019, 21:33 Uhr

Nun hat es doch noch geklappt: Im Maislabyrinth der Familie Petershagen, Auf dem Feldberg 10a, in Elmeloh kann man sich ab diesem Wochenende verirren.

Es stand auf der Kippe, dem Mais fehlte das Wasser, er brauchte einen Wachstumsschub. Nach den Regenschauern der vergangenen Tage steht es fest, die Saison kann starten. „Es wäre schade gewesen, nicht zu eröffnen, denn bis dato steckt schon jede Menge Arbeit im Labyrinth“, sagt Christine Petershagen.

Im Herbst vergangenen Jahres ging bereits die Planung los. Das Motto für dieses Jahr war schnell gefunden: „Rettet die Erde“. Denn dieses Thema ist eine Herzensangelegenheit von Christine Petershagen. „In den vergangenen Jahren ist so viel Plastik liegen geblieben, wenn auch in Müllsäcken, dass wir hier aktiv werden wollten“, sagt sie. So sind alle Plastikbecher, Teller und Gabeln verschwunden, Kaffee, Kuchen und Pommes gibt es nun mit richtigem Geschirr. Auf dem Platz sind verschiedene Tonnen für die Mülltrennung aufgebaut. Die Kinder werden schon beim Lollikauf aufgeklärt, welcher Müll wohin kommt. Sogar bei den Lollis ist Petershagen umgestiegen „Die haben jetzt Papierstiele“, berichtet sie.

Umweltgedanke steht im Fokus

„Das Thema ,Rettet die Erde‘ wird auf dem ganzen Areal immer wieder aufgegriffen, ohne jedoch den Zeigefinger zu heben“, betont die Chefin des Maisfeldes. Am Eingang wird man von einer großen Strohpuppe begrüßt, die passend zum Thema dekoriert ist. Es gibt viele Tipps, was jeder Einzelne machen kann, um seinen Umweltbeitrag zu leisten. Doch bei alldem soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Der Mais lädt zum Verirren ein. Es gilt zudem, zwölf verschiedene Stationen zu finden und das dortige Rätsel zu lösen.

Wer eine Pause braucht, hat die Möglichkeit, gemütlich bei Kaffee und Kuchen oder Pommes und Bratwurst den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Denn die haben auf dem großen Vorplatz jede Menge Auswahl. Die große Strohrutsche fällt direkt ins Auge, aber auch das Körnerbad, das Heuhaus und der Bolzplatz laden zum Toben ein. Wer es ruhiger mag, setzt sich an die Feuerstelle und backt sich ein Stockbrot.

Kaffee und frisch gebackener Kuchen

Gruppen können sich nach Voranmeldung auf Kaffee und Kuchen freuen. So hatte sich in den vergangenen Jahren eine Fahrradtour angemeldet. Hier gab es im Anschluss für Oma Else (Petershagen) sogar Applaus für den selbst gebackenen Kuchen, erinnert sich Christine Petershagen.

Das Maislabyrinth ist ein echter Familienbetrieb, drei Generationen sorgen für abwechslungsreiche Stunden. So hilft auch Tochter Jule Petershagen mit ihren Freunden dabei, dass sich mehrere tausend Besucher pro Jahr wohlfühlen. Am Donnerstag durften bei einer Ferienaktion der Gemeinde Ganderkesee bereits viele Kinder das Maislabyrinth stürmen.

Es sind auch in diesem Jahr wieder einige Aktionen geplant. „Ob Gruselnacht, Geocaching, Laterne laufen, Halloween-Party oder, ganz romantisch, ein Candle-Light-Dinner zwischen Maiskolben, hier ist für jede Altersstufe etwas dabei“, sagt Christine Petershagen.

Mehr Informationen:

Zur Sache

Öffnungszeiten sind Mittwoch und Freitag, 14 bis 19 Uhr, Samstag, 14 bis 21 Uhr, und Sonntag, 11 bis 19 Uhr. Kinder zahlen drei Euro Eintritt, Erwachsene vier Euro. Weitere Informationen unter www.maislabyrinth-ganderkesee.de.