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Spendenlauf um den Falkensteinsee Fast 36.000 Euro für Laurentius Hospiz erlaufen

Von Kristina Müller | 06.07.2017, 17:24 Uhr

„Einen vollen Erfolg“ nannten die Organisatoren den Spendenlauf um den Falkensteinsee für das Laurentius Hospiz in Fast 36.000 Euro kamen dabei zusammen.

1235 Kilometer – von Falkenburg bis nach Venedig. So viel sind die 157 Teilnehmer des ersten Spendenlaufes für das Laurentius Hospiz um den Falkensteinsee gelaufen. Insgesamt 35.890 Euro kamen dabei zusammen, wie die Organisatoren stolz verkündeten.

„Ich finde es toll, dass die Menschen sich dem Motto ‚Eine Region zeigt Herz‘ wirklich angenommen haben“, freute sich Organisator Manfred Eckhoff. Dadurch sei ein Zeichen für ein gesellschaftliches Miteinander in der Gemeinde gegeben worden. Besonders begeistert war er von der Teilnahme zahlreicher Kinder: „Dass sich die Jugend sich dadurch um kranke und alte Menschen kümmert, ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.“

Sogar im Rollstuhl um den See

Auch Irene Müller, Geschäftsführerin des Hospizes, freute sich über die vielen Läufer. „Mich hat es bewegt, dass sich so viele Menschen beteiligt haben“, betonte sie. So unter anderem auch eine Frau, die im Rollstuhl mit Begleitung ihre Runde um den See gemacht habe, berichtet Müller. Auch von der ältesten Teilnehmerin sei sie beeindruckt gewesen: „Sie ist 75 Jahre alt und hat mich noch durch die letzten Runden geschleust. Zusammen haben wir dann zwölf Runden geschafft.“

Ebenso seien auch viele Camper vor Ort in den Spendenlauf mit eingebunden worden oder hätten sich spontan entschlossen, mitzulaufen, erklärte Campingplatzbetreiber Rik Geiger. Als Schirmherrin der Veranstaltung lief auch Alice Gerken, Bürgermeisterin der Gemeinde Ganderkesee, für den guten Zweck. „Ich wollte eigentlich nur eine Runde laufen, aber am Ende waren es acht“, sagte sie und lachte.

Es bleibt nicht beim ersten Mal

Die fast 36.000 erlaufenen Euro gingen zu hundert Prozent an das Hospiz, betonte Eckhoff. Dieses Verhältnis von der Spendensumme zu der Anzahl der Läufer habe es bei vergleichbaren Läufen bisher nicht gegeben, freute er sich.

Alle Beteiligten sind sich einig: Der Spendenlauf soll in zwei Jahren wieder stattfinden, „dann ist jeder wieder motiviert, mitzulaufen“, so Müller.