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Sport in der Gemeinde Hude Sportplatz aus Kunststoff in Hude für 1,3 Millionen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 04.07.2017, 17:03 Uhr

Für gut 1,3 Millionen Euro erhält der Sport in Hude eine wetterfeste Anlage. Der Zeitplan sieht den Abschluss der Bauarbeiten im November vor.

Auf dem großen Sportplatz am Huder Bach ist gestern der Mutterboden abgetragen worden. Der Kraftspender für Rasen wird nicht mehr benötigt: Das Fußballfeld, die Laufbahn rundherum und sonstige Flächen für die Leichtathletik werden mit Kunststoff ausgelegt. „Wir brauchen einen Sportplatz, der jedes Wetter aushält, vor allem für die vielen Jugendmannschaften“, berichtet Peter Burgdorf, der Vorsitzende des FC Hude.

Vier Monate Bauzeit

Burgdorf rechnet mit einer Bauzeit von vier Monaten, sodass der Platz noch in diesem Jahr bespielbar wäre. „Wir wollen mit den Nachbarvereinen eine Einweihungsfeier vorbereiten, die dem Anlass gerecht wird“, sagt der Vorsitzende des Fußballclubs. Auch Mannschaften der Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen trainieren künftig auf dem Kunstrasenplatz, und die Leichtathleten des Turnvereins Hude freuen sich auf die nächste Freiluftsaison mit optimalen Trainings- und Wettkampfbedingungen. Und nicht zuletzt soll der Sportunterricht der Peter-Ustinov-Schule von der Allwetteranlage profitieren.

Rat bewilligt Nachschlag

Im Haushalt der Gemeinde Hude waren die Erneuerung der Sportanlage am Huder Bach und der Bau einer Flutlichtanlage auf dem Sportplatz des Turn- und Sportvereins Vielstedt nach Kostenberechnung eines Fachbüros zunächst mit gut 1,2 Millionen Euro verankert. Im Ausschreibungsverfahren wurde klar, dass für diese Summe keine einschlägig versierte Baufirma zu finden sein würde. Deshalb hat der Gemeinderat Mitte Juni einstimmig beschlossen, zugunsten des Sports in der Gemeinde noch einmal 130000 Euro draufzulegen.

Versiertes Bauunternehmen

„So ist das bei Ausschreibungen. Mal liegen wir knapp unter, mal knapp über dem Ergebnis“, stellt der auf die Zahlenwerke der Gemeinde spezialisierte allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Olaf Hespe fest. Die Gemeinde habe sich diesmal auf die Vorab-Kalkulation eines Fachbüros verlassen. Für gut 1,33 Millionen Euro erledigt Tell-Bau das Projekt in Hude. Das Bauunternehmen aus Norden hat schon etliche Sportanlagen mit Kunststoffbelägen hergestellt, vor allem in Nord- und Westdeutschland.