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Stärkung des ländlichen Raums 2,4 Millionen Euro Fördergeld warten auf Abruf

Von Reiner Haase | 14.01.2019, 22:28 Uhr

Für Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums liegen für den Landkreis Oldenburg bis 2020 noch 2,4 Millionen Euro EU-Fördergeld bereit. Es fehlen noch Antragsteller.

„Holprig“ nennt Rolf Eilers den Start in die Leader-Förderperiode 2014 bis 2020 für die Wildeshauser Geest. Doch nun sei die Aktionsgruppe unter seinem Vorsitz auf einem guten Weg. „Viele Projekte wurden in dieser Förderperiode bereits realisiert“, resümiert Eilers. Es ist aber noch viel Luft nach oben. Für 15 Projekte sind bisher 400 000 Euro aus dem EU-Fonds zur Stärkung des ländlichen Raums in den Landkreis Oldenburg geflossen. Beim Start in die Förderperiode hat die Aktionsgruppe 2015, nach Eintreffen des Bewilligungsbescheids, von 2,8 Millionen Euro möglicher Fördersumme gesprochen.

Von Steinkauz bis Klosterruine

Die Leader-Gruppe will die Wildeshauser Geest möglichst breitflächig nach vorne bringen. Die schon abgeschlossenen Projekte sind entsprechend breit gefächert. So sind in dieser Förderperiode unter anderem eine Fachwerksanierung in Düngstrup, die Umgestaltung des alten Friedhofs in Dötlingen und der Bau von Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobile in Großenkneten unterstützt worden, „nicht zu vergessen die Schadenskartierung der Klosterruine in Hude“, so Eilers. Mit der Naturschutzstiftung ist die Wiederherstellung von alten Weideschuppen als Unterkunft für den bedrohten Steinkauz angeschoben worden. Im Moor- und Bauernmuseum in Benthullen-Harbern ist ein Treffpunkt für Vereine eingerichtet worden. 21 weitere Projekte warten auf die Realisierung.

Auskünfte im Kreishaus

Fördergelder aus dem Leader-Programm kann es für Projekte in den Bereichen Tourismus/Kultur, Klima-/Umweltschutz, demografische Entwicklung und regionale Wirtschaftsentwicklung geben. Die lokale Aktionsgruppe will jetzt vor allem Klima- und Umweltschutzprojekte sowie Wirtschaftsprojekte unterstützen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.leader.de und per Mail an die Kreisverwaltung unter norbert.hamann@oldenburg-kreis.de.