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Stahlgerippe kritisiert Ganderkesee: Politik fordert „bespielbare Spielplätze“

Von Katja Butschbach | 18.11.2015, 20:41 Uhr

Kritik an Spielplätzen in Ganderkesee ist Mittwoch im Schulausschuss laut geworden. Sozialarbeiterstellen sollen nach Wunsch der Politik entfristet werden.

Bei einer Diskussion um den Haushalt 2016 für den Bereich Schulen, Jugend und Sport hat der Fachausschuss Mittwochabend bekräftigt, dass die Stellen für die Schulsozialarbeiter entfristet werden sollen. Laut Fachbereichsleiterin Sieglinde Jahn sind zwei Schulsozialarbeiter mit jeweils 35 Stunden und ein weiterer mit 21,5 Stunden beschäftigt. Letzter kümmert sich um die Grundschulen Habbrügge und Bookholzberg, die anderen beiden jeweils um die Grundschulen Lange Straße und Dürerstraße beziehungsweise um die Grundschulen Heide und Schierbrok.

53 öffentliche Spielplätze in der Gemeinde

Diskutiert wurde auch über die Spielplätze in der Gemeinde. Laut Jahn gibt es 53 öffentliche Spielplätze in der Gemeinde. Von Christian Marbach (UWG/Marbach) kam Kritik an einigen davon: Er sprach von Stahlgerippen auf Spielplätzen und von Spielplätzen, die zehn Monate im Jahr nicht bespielbar seien, weil sie glitschig und nass seien. Auch Cindy Klüner (CDU) sprach von einem „schwerst bespielbaren“ Spielplatz in einem Neubaugebiet. Jahn räumte ein: „Manches müssen wir noch lernen.“ Der Spielplatz an der Urneburger Straße sei sehr futuristisch. Man habe Gespräche mit Anwohnern geführt und Verbesserungen vorgenommen.

Pausenhöfe mit Angeboten für Kinder mit Handicap

Elke Bothe (Freie Wähler) beantragte zusätzlich zu den vorgesehenen 20000 Euro, die für die Ersatzgeräte auf den Spielplätzen genutzt werden sollen, weitere 15000 Euro für die Ausstattung mit Geräten für Kinder mit Handicap. Ihr Antrag wurde klar abgelehnt. Die Gemeinde hatte erklärt, dass auf den Pausenhöfen bereits zunehmend Spielangebote für Kinder mit Handicap eingerichtet werden. Alle Schulhöfe werden nach Schulschluss als öffentliche Spielplätze genutzt.