Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Stenum Ortho GmbH Wechsel in Stenumer Klinik-Geschäftsführung

Von Thorsten Konkel | 26.08.2015, 08:58 Uhr

Die Stenumer Ortho GmbH Fachklinik für Orthopädie hat sich an ihrer kaufmännischen Spitze neu aufgestellt. Wie das Haus am Dienstag, 25. August 2015 offiziell mitteilte, habe der bisherige kaufmännische Geschäftsführer MichaelBoekhoven das Haus schon Ende Juni aus gesundheitlichen Gründen verlassen.

Alleiniger Geschäftsführer ist nun der Ärztliche Direktor Karsten Ritter-Lang.

Der Mediziner hat darin bereits einschlägige Erfahrung: Seitdem die Fachklinik infolge einer Insolvenz zum 1. Juli 2012 als Stenum Ortho GmbH neu aufgestellt worden war, hatte der Ärztliche Direktor die Geschäfte gemeinsam mitBoekhoven geleitet.

Künftig keine Doppelspitze mehr

Eine solche Doppelspitze solle es künftig nicht mehr geben, betonte Susanne Langfeld gestern im dk-Gespräch. Die 54-jährige Langfeld war im Dezember 2012 als Personalleitung in das Haus gekommen und hat im Zuge des Weggangs Boekhovens seit 1. Juli die neu geschaffene Position einer Verwaltungsleitung inne.

Neue Verwaltungsleitung

Damit nimmt Susanne Langfeld in der neuen Konstellation eine Mittlerrolle im operativen Geschäft der Fachklinik ein. Denn auch weiterhin werde Ritter-Lang seine orthopädische Praxis in Potsdam betreiben. Das führe dazu, dass der Mediziner wie bislang nur an zwei Tagen in der Woche in Stenum vor Ort sein werde, erläuterte Langfeld. Für eine Stellungnahme war Ritter-Lang gestern urlaubsbedingt nicht erreichbar.

Klinik schreibt schwarze Zahlen

Die Bilanz der bisherigen kaufmännischen Doppelspitze Boekhoven und Ritter-Lang könne sich sehen lassen, betonte Langfeld. „Wir schreiben 2015 zum zweiten Mal schwarze Zahlen, das Auslandsgeschäft entwickelt sich gut, und wir investieren ordentlich“, betonte sie. Neben US-Amerikanern kämen nun auch Patienten aus Kanada und sogar aus Mexiko nach Stenum.

Gute Auslastung

Auch von einem „Sommerloch“ sei 2015 nichts zu spüren gewesen. „Unsere Auslastung liegt bei 70 bis 80 Prozent“, erklärte die Verwaltungsleiterin der Klinik mit 61 Belegbetten und 120 Beschäftigten. Die Lage böte Raum für Investitionen in den Patientenkomfort, betonte Pressereferentin Daniela Wolff. „Gerade wird Station drei mit 23 Betten modernisiert, unter anderem gibt es neue Bäder“, sagte Wolff. In der zweiten Septemberwoche könne die Station wieder eröffnet werden.

Die zunehmend anspruchsvollere Patientenklientel soll bald auch mit neuen Fernsehern und einem Internetangebot ausgestattet werden, blickte sie voraus.

Auch künftig setzt die Fachklinik auf Modernisierung. Nächstes Projekt ist ein eigenes Blockheizkraftwerk.