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Straßen und Verkehr Ausschuss stimmt für Fußweg am Rethorner Hohenkamp

Von Alexandra Wolff | 07.06.2018, 17:49 Uhr

Bei seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Juni, im Rathaus hat der Ausschuss für Straßen und Verkehr fast allen Beschlussvorlagen zugestimmt. Nur ein Tagesordnungspunkt wurde vertagt.

Der Ausschuss für Straßen und Verkehr hat sich bei seiner Sitzung im Rathaus am Mittwoch, 6. Juni, dafür ausgesprochen, in Rethorn an der Straße Hohenkamp zwischen der Bahn und der Nutzhorner Landstraße einen Fußweg zu bauen. Damit lehnte der Ausschuss einen anderslautenden Antrag der Unabhängigen Wähler (UWG) ab.

Die UWG wollte die Fahrbahndecke verbreitern lassen und auf einen Fußweg verzichten. Aus der Beschlussvorlage geht hervor, dass den Anwohnern zufolge Fußgänger die Straße ohnehin nicht entlanglaufen. Da es sich aber um eine öffentliche Straße handelt, die auch von Nicht-Anliegern genutzt werde und Schüler zur Bushaltestelle an der Straße gelangen müssen, stimmte der Ausschuss für einen Fußweg. Im Haushaltsplan sind dafür 694.000 Euro enthalten, die voraussichtlich ausreichen.

Wer den zukünftigen Fußweg reinigen und von Schnee räumen wird, ist noch nicht geklärt. Der Sprecher der CDU-Gemeindefraktion, Günter Westermann, schlug vor, dass der Zweckverband Kommunalservice Nordwest dies übernehmen könnte.

Radweg an der Ohe auf der Zielgeraden

Ein weiteres Thema war der Radweg von Bergedorf nach Ganderkesee. Der Ausschuss stimmte dafür, am Neubau eines Radwegs entlang der Straße Ohe festzuhalten. Diskussionen gab es lediglich darüber, ob Bäume zwischen Radweg und Fahrbahn gepflanzt werden sollen. Da diese aber mit ihren Wurzeln die Fahrbahn beschädigen könnten, hat sich der Ausschuss gegen Bäume entschieden.

Es kam auch die Frage auf, warum der Radweg drei Meter breit sein soll. Schließlich müsste die Straße dafür verbreitet werden. Die Eigentümer der an den Radweg angrenzenden Grundstücke sollen dafür einen Teil dieser Grundstücke verkaufen. Die Verwaltung teilte mit, dass ein drei Meter breiter Radweg in Asphaltbauweise vorgeschrieben ist. Laut Beschlussvorlage sind die Grundstückseigentümer zum Verkauf bereit.

Außerdem stimmte der Ausschuss dafür, sich um eine Förderung zu bemühen. Im Haushaltsplan stehen 50.000 Euro für die Planung zur Verfügung. Für den Bau sind voraussichtlich 500.000 Euro zu veranschlagen.

Anlieger sollen zahlen

In Hoykenkamp soll die Fockestraße eine Fahrbahn bekommen. Der Ausschuss stimmte dafür, dass für den betreffenden Teilabschnitt von der Straße Am Holz bis zur Bahn Erschließungsbeiträge erhoben werden. Wie hoch die Kosten für die Anlieger ausfallen werden, hänge von der Wohnlage, dem Wohnort und anderen Bedingungen ab.

Entscheidung zum Radweg in Elmeloh vertagt

Im Ausschuss ging es auch um den Geh- und Radweg auf der Elmeloher Straße (K227). Er soll auch auf der Südseite durchgängig werden. Der Ausschuss sollte darüber abstimmen, wie der Weg vom Kreisel bis zur Straße Auf dem Hohenborn aussehen wird. Das beauftragte Planungsbüro hatte dafür vier Varianten vorgeschlagen.

Um einschätzen zu können, welche dieser Varianten am besten ist oder ob eine Mischform aus mehreren Varianten günstiger ist, will sich der Ausschuss die Straße bei einem Vor-Ort-Termin ansehen.