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Straßenfeste in Hude 2017 Hude hat Hürden vor Straßenfesten zu meistern

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 09.06.2017, 21:13 Uhr

Straßenfeste wie die Italienische Nacht und das Bürgerfest sind in Hude Publikumsmagneten. Die Kaufmannschaft mahnt, Begleitprobleme frühzeitig anzupacken.

Keine Italienische Nacht, kein Bürgerfest in der Huder Ortsmitte ohne unliebsame Begleiterscheinungen: Jahr für Jahr steigende GEMA-Gebühren. Zugeparkte Kreuzungen und Zufahrten blockieren der Feuerwehr und dem Notarzt Rettungswege. Dennoch stehen rauschende Feste in der Ortsmitte auf der Wunschliste des Gewerbe- und Verkehrsvereins (GuV) Hude ganz weit oben. Allemal, wenn sie mit einem verkaufsoffenen Sonntag verknüpft werden können, der Laufkundschaft in die Ortsmitte bringt.

Unterstützung eingefordert

Lutz Harfst, der stellvertretende GuV-Vorsitzende, hat in der vergangenen Woche in öffentlicher Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung mahnend den Finger gehoben und mehr Unterstützung der Behörden, insbesondere der Gemeinde, eingefordert. Die Zeit dränge, denn die Italienische Nacht werde noch vor den Sommerferien, am 15. und 16. Juni, gefeiert und das Bürgerfest kurz nach den Ferien.

Politik und Polizei reagieren

„Es sieht gut aus“, sagt Harfst jetzt. Er habe zwischenzeitlich mit Vorsitzenden der Ratsfraktionen gesprochen und positive Signale bezüglich eines Zuschussantrags empfangen. Entschieden werden soll in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag. Und er habe erfahren, dass sich die Polizei des Problems der Falschparker annimmt. „Wir wollen bei einem Notfall nicht als Verursacher dastehen weil wir einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten“, so Harfst, „bisher hieß es, das sei ruhender Verkehr und damit Sache des Ordnungsamts. Dem einen Mann aus dem Rathaus kann man das Problem nicht aufbürden.“