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Sturm hat Badbetrieb beeinträchtigt Klagen über Wasserqualität im Ganderkeseer Freibad

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 15.09.2017, 21:12 Uhr

Zu Beschwerden von Freibadgästen über trübes, mit Blattwerk verunreinigtes und zu kaltes Wasser hat Henry Peukert, Chef der Bäder- und Saunabetriebsgesellschaft, am Freitag Stellung genommen.

Badegäste hatten gegenüber dem dk vermutet, dass Heizung und Unterhaltsarbeiten mit Blick auf den Saisonschluss am Sonntag wohl schon heruntergefahren seien. „Mitnichten“, betonte Peukert auf dk-Nachfrage. Vielmehr seien am Mittwoch durch das Sturmtief „Sebastian“ erhebliche Mengen an Laub und Sand ins Bad geweht worden, die aufgrund des Einsatzes eines Saugroboters nur vor oder nach dem Betrieb entfernt werden könnten.

Leitung: „Blätter sind keine Gefahr für die Gesundheit“

Peukert: „Die Einträge sind nicht gesundheitsschädlich, wir bedauern die Situation, wir arbeiten mit Hochdruck und haben unsere Schwimmer schon informiert“. Weil sowohl das Bad als auch der Wohnpark am Fuchsberg aus demselben Blockheizkraftwerk beheizt werden und es keine automatische Regelung gibt, sei es zum Temperaturabfall gekommen. Eine Lösung werde mit der Freibadsanierung angestrebt. Ein Schild informiert jetzt vor dem Bezahlen darüber, dass die Wassertemperatur unter 25 Grad liegt. Rabatt auf den Eintritt werde es an den letzte beiden Öffnungstagen aber keinen geben.