Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Tag der offenen Tür Klinik in Stenum ein „Krankenhaus zum Anfassen“

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 14.05.2017, 14:03 Uhr

Rund 500 Besucher haben am Samstag die Orthopädie-Fachklinik in Stenum besucht und die Gelegenheit genutzt, den Ärzten viele Fragen zu stellen. Das Besondere an diesem Tag der offenen Tür war die Öffnung des Operationssaals.

Rüder Martens aus Delmenhorst hat schon ein paar Operationen hinter sich und wollte sich erkundigen, was bei seinen Schulterproblemen zu tun ist, um weiter Motorrad fahren zu können. Gisela Wagner aus Schierbrok interessierte sich vor allem für die Fachvorträge „Und täglich quält die Schulter“ sowie „Unfall im Alter“. Und Hans-Hermann Schlüter aus Bookholzberg, ebenfalls ein paar Mal operiert, wollte wegen seines Rückenleidens Rat vom Wirbelsäulen-Experten Dr. Jan Spiller. Alle drei gehörten am Samstag zu den rund 500 Besuchern, die den Tag der offenen Tür der Orthopädie-Fachklinik Stenum nutzten, um hinter die Kulissen des Krankenhauses zu schauen und viele Informationen mit nach Hause zu nehmen. Kommentar der Schierbrokerin: „Ich habe einen sehr positiven Eindruck gewonnen.“

„Angst vor dem Krankenhaus genommen“

Ein positives Fazit zog auch Daniela Wolff, zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit in der Klinik. Für sie war der Tag der offenen Tür am Ende ein voller Erfolg. Wichtig sei gewesen, „den Menschen die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen und eine Klinik zum Anfassen zu präsentieren“.

Operationssaal geöffnet

Sieben Stunden lang standen Ärzte und viele weitere Mitarbeiter des Hauses dem interessierten Publikum Rede und Antwort – vor allem im Operationssaal, der ausnahmsweise für die Öffentlichkeit geöffnet war. Dabei haben die Experten ausführlich und in lockerer Atmosphäre derart viele Fragen zu Implantaten, Operationen und Klinikaufenthalt beantwortet und derart viel gezeigt, dass es gar nicht mehr möglich war, an diesem Aktionstag auch noch alle persönlichen Probleme im Detail zu erörtern.

Ausgebuchte Fachvorträge

Neben dem Blick in den OP-Saal kamen vor allem die Fachvorträge beim Publikum gut an, sagte die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Da gab es kaum noch einen freien Platz. Der Vortrag „Schmerz – wann ist eine Operation an der Wirbelsäule sinnvoll?“ war sogar derart nachgefragt, dass Dr. Spiller sich kurzfristig entschloss, seine Ausführungen noch einmal zu wiederholen.

Auch Teddysprechstunde geöffnet

Abgerundet wurde das Programm in der Klinik durch Tipps von einer Ernährungsberaterin, durch Gesundheitsschecks und Infos zu Screening und Hygiene-Standards. Außerdem war die Teddysprechstunde geöffnet, zu der zahlreiche junge Besucher mit ihren Kuscheltieren kamen. Da musste Dr. Teddy alias Aileen Grützmacher so manche Oberschenkelhalsfraktur und so manche verletzte Hinterpfote wie bei „Einhornzauber“ behandeln.