Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Taucher bergen Leiche aus der Hunte Mit Großaufgebot gesuchter Mann in Wardenburg tot aufgefunden

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 26.04.2017, 12:33 Uhr

Polizei-Taucher haben heute Mittag aus der Hunte die Leiche eines seit gestern Abend vermissten 22-jährigen Oldenburgers geborgen. An den umfangreichen Suchmaßnahmen entlang der Hunte in Hundsmühlen waren mehr als 100 Einsatzkräfte mit Booten und einem Hubschrauber beteiligt.

Bei dem aufgefunden Leichnam handelt es nach Polizeiangaben zweifelsfrei um den seit gestern Abend vermissten 22-jährigen Oldenburger. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hatten Polizei, DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienste am Mittwochmorgen an der Hunte in Hundsmühlen weiter nach dem vermissten Mann gesucht. Die Retter hatten ihre Arbeit in der späten Nacht gegen 0.30 Uhr vorübergehend unterbrochen. Am Dienstagabend hatte eine Spaziergängerin gegen 19.45 Uhr Bekleidungsgegenstände sowie ein Fahrrad am Huntedeich in Hundsmühlen aufgefunden.

Junger Oldenburger wurde seit Dienstagabend vermisst

Anhand von ebenfalls aufgelesenen Personalpapieren konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Eigentümer der Gegenstände um einen 22-jährigen Oldenburger handelt.

Vermutlich tragischer Unglücksfall

Aufgrund der Gesamtumstände geht die Polizei von einem tragischen Unglücksfall aus. Bei den umfangreichen Suchmaßnahmen waren Polizei, Feuerwehr und die DLRG unter anderem mit Tauchern und ein Sonarboot im Einsatz. Auch Suchhunde und ein Hubschrauber wurden hinzugezogen. Durch die Wasserschutzpolizei Brake wurde die Sperrung der dortigen Hunte-Sperrwerke veranlasst.

Mehr als 100 Einsatzkräfte auf der Suche nach Vermisstem

Die Freiwilligen Feuerwehren Wardenburg, Achternmeer, die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr Oldenburg, sowie die Ortsgruppen Ganderkesee und Wildeshausen der DLRG waren mit mehr als 100 Einsatzkräften an der Suche beteiligt.