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Thema Straßenbeleuchtung Ganderkesee spart dank LED-Technik 30.700 Euro

Von Thomas Deeken | 27.11.2015, 15:36 Uhr

Dank moderner LED-Technik in den Straßenlaternen lässt sich auch in der Gemeinde Ganderkesee eine Menge Geld sparen. Das hat Uwe Nordhausen, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest , gegenüber den Mitgliedern des Ausschusses für Straßen und Verkehr betont. In diesem Jahr schätzt er die Stromkostenersparnis gegenüber der Zeit vor der Modernisierung der Beleuchtung auf etwa 30.700 Euro ein.

 

Darüber hinaus seien inzwischen auch die Unterhaltungskosten niedriger geworden, so Nordhausen. Nach Angaben von Nordhausen lag die Summe im Jahr 2011 – abgesehen von Stromkosten – noch bei mehr als 85.800 Euro, so sank sie im vergangenen Jahr auf etwas mehr als 49.500 Euro. Pro Leuchte müsse man aktuell mit Kosten von rund 63 Euro inklusive Strom rechnen. „Da liegt Ganderkesee deutschlandweit ganz gut im ersten Drittel“, sagte der Geschäftsführer.

Ein Viertel auf LED-Technik umgestellt

Insgesamt gibt es in der Gemeinde mehr als 4500 Straßenlaternen. 2011 begann die Umrüstung von 23 Leuchten. In diesem Jahr sollen insgesamt 210 Laternen umgerüstet werden. Damit ist gut ein Viertel aller Straßenleuchten modernisiert worden.

Mehr Geld im nächsten Jahr benötigt

Fürs kommende Jahr benötigt der Zweckverband mehr Geld. Nach Nordhausens Berechnungen muss die Gemeinde 2016 knapp über 2,9 Millionen Euro an den Zweckverband zahlen. In diesem Jahr waren es rund 2,8 Millionen. Hauptgründe seien Personalkosten (rund 48.000 Euro) sowie die Pflege des neuen Gewerbegebietes in Grüppenbühren und der Querspange in Hoykenkamp (29.700 Euro).

Neues Brückensanierungsprogramm

Zweites großes Thema vor dem Ausschuss war das Brückensanierungsprogramm unter dem Stichwort „Schadensbehebungskonzept“. Am Beispiel der Brücke Hohenbökener Weg im Hasbruch zeigte Nordhausen auf, was im Einzelnen alles aufgelistet werde, um am Ende – wie in diesem Fall – zu Kosten von 2499 Euro zu kommen, um die Schäden zu beheben.

Lob von Ausschussmitgliedern

Nach den Ausführungen des Geschäftsführers, der im nächsten Jahr sein Gebäude an der Wagnerstraße um einen Anbau ergänzen möchte, gab es Lob von allen Seiten. CDU-Fraktionsvorsitzender Dietmar Mietrach sieht eine Verbesserung, seitdem der Zweckverband für die Gemeinde Ganderkesee zuständig ist. Und Marion Daniel, Fraktionsvorsitzende der FDP, könne bestätigen: „Ein Anruf genügt – und alles wird ruckzuck erledigt.“