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Tischlerei Sandkuhl spendet Tresen Ganderkesee: Haus Müller stehen Veränderungen bevor

Von Lennart Bonk | 15.12.2017, 07:27 Uhr

Der strukturelle Wandel hält im Kulturhaus Müller Einzug. Den Anfang macht dabei ein neuer Empfangstresen, den die Tischlerei Sandkuhl der Kulturstätte gespendet hat.

Eine Reihe von strukturellen und organisatorischen Veränderungen stehen dem Kulturhaus Müller bevor. Den Anfang macht dabei ein optisch ansprechender Empfangstresen, den die Tischlerei Sandkuhl der Kulturstätte gespendet hat. Gestern wurde die massive Theke offiziell dem Kulturhaus überreicht. Aus Sicht von Sandkuhl-Geschäftsführer Carsten Wichmann passt das moderne Stück Handwerkskunst bestens in den Kulturort: „Als Handwerker sind wir auch Kulturschaffende und prägen die Kunstwelt mit.“

Große Freude über schnelle Realisierung

Da kam ihm die Anfrage von Dr. Wiebke Steinmetz von der regioVHS gerade recht. Zu zwei Dritteln spendet die Tischlerei den Tresen an das Kulturhaus. Die Freude über die schnelle Realisierung des Projektes ist bei der Kulturverantwortlichen der regioVHS groß. Denn nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten fügt sich der Besuchertresen bestens in die Räumlichkeiten ein. Vor allem passt er aus strukturellen Gründen sehr gut in das Haus Müller.

Neue Teilzeitkraft fängt bei regioVHS an

Schließlich soll ab Januar 2018 die neue Teilzeitkraft Heike Stöwesand an dem Tisch Platz nehmen. Direkt im Kulturhaus wird sie sich nach dem Jahreswechsel um die Anmeldungen für Kulturveranstaltungen sowie Verwaltungsarbeiten kümmern, erklärt Steinmetz. Auch sie wird im kommenden Jahr ihr Büro im Alten Rathaus verlassen. Voraussichtlich ab März bezieht sie im Kulturhaus ihre neue Wirkungsstätte. „Das wird auch dazu führen, dass das Haus Müller öfter für Besucher offen steht“, blickt sie voraus.

Steinmetz blickt auf „sehr gutes“ Kulturjahr 2017

Gleichzeitig wagt Steinmetz aber auch einen Rückblick auf das vergangene Jahr in der Kulturstätte am Ring 24. Rund 4000 Besucher haben die Räumlichkeiten bei circa 180 Veranstaltungen betreten, schätzt die Kunsthistorikerin. Obschon einige Termine aufgrund geringen Interesses ausfallen mussten, sei das Jahr 2017 im Haus Müller dennoch „sehr gut“ gewesen. Angebote wie das Kulturkino, Reisevorträge sowie die Ausstellungen wurden gut angenommen.

Erster Poetry Slam war Höhepunkt

Der Höhepunkt des auslaufenden Jahres ist für Steinmetz eindeutig der erste Poetry Slam in der Gemeinde gewesen. „Ich bin noch Tage danach auf Wolken durch den Ort geflogen“, schwärmt sie, wenn sie sich an die tolle Stimmung zurückerinnert. Die Veranstaltung soll im kommenden Jahr eine Neuauflage erfahren.