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Tourismus in Ganderkesee Camping am Falkensteinsee wird noch attraktiver

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 25.08.2017, 21:22 Uhr

Der Campingplatz Falkensteinsee in Ganderkesee erhält ein zweites modernes Sanitärgebäude. Es wird zentral und nahe dem See errichtet.

Der Camping- und Freizeitpark am Falkensteinsee entwickelt sich weiter zu einem touristischen Aushängeschild der Gemeinde Ganderkesee. Im kommenden Jahr soll es noch mehr Service für die Gäste geben: Neben dem zentralen Gebäude mit Bistro-Café und Minimarkt soll im Jahr 2018 ein zweites modernes Sanitärgebäude eingeweiht werden. „Die Baugenehmigung ist erteilt“, berichtet Rieke Meiners, die das Freizeitgelände seit fünf Jahren mit Rik Geiger betreibt.

Zehntausende Übernachtungen

Tausende Kurzzeit- und Langzeitcamper steuern jährlich das Gelände im Grenzbereich der Ganderkeseer Ortschaften Falkenburg und Steinkimmen an, zehntausende Übernachtungen werden gezählt. Außerdem lassen sich je nach Wetterlage mehr oder weniger Tagesgäste an den beiden großen Sandstränden und sonstigen Zugängen nieder, um das Schwimmen im weichen Wasser des Natursees und die schönen Ausblicke zu genießen.

Erste Trauung am Seeufer

Wachsenden Zuspruch gibt es auch für das Bistro-Café mit über 90 Plätzen unter Dach und einer großen Terrasse. Es ist bei Radlergruppen beliebt, und auch Gesellschaften lassen sich hier nieder. Eine Premiere gibt es am Samstag, 26. August: Am „Südstrand“, der tatsächlich am Nordrand des Falkensteinsees zu finden ist, steuert erstmals ein Paar feierlich den Hafen der Ehe an.

Hoher Standard

Das vor drei Jahren eingeweihte Sanitärgebäude gilt in Fachkreisen und bei erfahrenen Campern als vorbildlich ausgestattet und gut in Schuss gehalten. Dort sind neben WCs und Duschen auch Mietbäder, Wasch- und Kochgelegenheiten zu finden. An diesem Standard soll sich auch der Neubau orientieren. „Der Architekt erstellt zurzeit die Leistungsverzeichnisse. Wenn er fertig ist, suchen wir uns dafür die Handwerker“, kündigt Meiners an.

Erweiterung im Blick

Die Weiterentwicklung des Camping- und Freizeitparks soll mit dem Neubau nicht enden. Die Betreiber haben sich schon 14 Hektar große Erweiterungsflächen nach Süden hin gesichert; Teile sind allerdings noch verpachtet. „Das hat auch noch Zeit. Es werden wohl noch zwei oder drei Jahre vergehen“, blickt Meiners voraus.