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Tourismus in Ganderkesee und Hude Mönche für Ganderkesee und Hude bei „Genuss am Fluss“

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 07.09.2017, 10:42 Uhr

Ganderkesee/Landkreis Oldenburg. Ganderkesee und Hude nutzen „Genuss am Fluss“ in Wildeshausen, um gemeinsam Natur- und Kulturangebote vorzustellen. Der Stand steht im Naturpark-Zelt.

Gerd Logemann aus Bergedorf und Wolfgang Schaller aus Hude vertreten die Gemeinden Ganderkesee und Hude an diesem Wochenende bei der Großveranstaltung „Genuss am Fluss“ in Wildeshausen. An einem Stand im Tourismus-Gemeinschaftszelt des Naturparks Wildeshauser Geest vor der Alexander-Kirche informieren sie von morgen, Freitag, bis Sonntag, 10. September, über Natur- und Kulturangebote im nördlichen Teil des 1500 Quadratkilometer großen Naturparks allgemein und über Hinterlassenschaften der Zisterzienser-Mönche im Besonderen.

50 Jahre Naturpark

Sein Informationszelt baue der Naturpark aus Anlass des 50-jährigen Bestehens auf, berichtet Martina Weisensee von der Touristik-Palette Hude. „Als einer der wenigen ist er als Qualitätsnaturpark ausgewiesen, und Ganderkesee und Hude sind dabei“, ergänzt sie. Insbesondere Fahrradtouristen seien an Wochenendangeboten interessiert, stellt Helga Peters, Tourismus-Expertin im Ganderkeseer Rathaus, fest. „Auch bei Naherholungssuchenden aus der Region gibt es Wissenslücken über die Klostergeschichte, die wir schließen können“, erklärt Wolfgang Schaller von den Huder Klosterfreunden.

800 Jahre Zisterzienser-Geschichte

Die Zisterzienser haben in Bergedorf und in Hude Klosterspuren hinterlassen. Auf dem Gelände des Hofs Logemann in Bergedorf haben die Mönche vor über 800 Jahren ein kleines Kloster errichtet. Es wurde aufgegeben, als 30 Jahre später das große Kloster in Hude bezogen wurde, von dem heute noch die imposante Ruine zeugt. Der Stand wird mit vier Bildern des Falkenburger Malers Bernhard Kühntopf und einem der Großenkneterin Elke Coorßen über die Klostergeschichten dekoriert.