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Trauercafé startet am 13. Dezember Laurentius-Hospiz in Falkenburg bietet Raum für Trauernde

Von Lennart Bonk | 29.11.2017, 17:55 Uhr

Ein lang ersehnter Wunsch ist für die Verantwortlichen des Laurentius-Hospizes in Erfüllung gegangen. Die Einrichtung in Falkenburg bietet ab Mittwoch, 13. Dezember, erstmals ein Trauercafé an.

Unter dem Namen „Lebenscafé für Trauernde“ soll das Angebot an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 17 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten an der Hauptstraße 32 stattfinden. Nicht nur seitens des Hospizes wuchs der Wunsch nach einem Trauercafé. Auch viele Hinterbliebene, die einen nahestehenden Menschen im Falkenburger Hospiz verloren haben, sehnten sich nach einer Anlaufstelle, an der sie in vertrauter Umgebung ihre Trauer verarbeiten können.

Angebot richtet sich an alle Trauernden

„Trauernde brauchen einen Ort, an dem sie das Gefühl haben Menschen hören mir zu und begleiten mich in meiner Trauer“, erklärt Irene Müller, Geschäftsführerin der Mission Lebenshaus, in dessen Trägerschaft das Hospiz ist. Ein Raum für Trauernde – genau das soll das Trauercafé bieten. Nicht nur Angehörige von im Hospiz verstorbenen Menschen dürfen bei Kaffee, Tee und Keksen über ihre Gefühlswelt sprechen. Das durch Spenden finanzierte Angebot richtet sich an alle Trauernden.

Reden ist kein Muss

Dabei müssen die Besucher nicht zwangsläufig über ihrer Trauer sprechen. Es steht ihnen auch frei, zu schweigen, betont Sozialpädagogin Maren Mikosch. Sie koordiniert die Ehrenamtlichen, die als Trauerbegleiter an dem Angebot mitwirken. Zur Seite steht den Hinterbliebenen das Trauerbegleiter-Team um Traute Tischke, Monika Krämer, Michael Kalisch, Evelyn Linnemann und Maria Bohndieck.