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Übung der Feuerwehr Aus luftiger Höhe in Sandkrug gerettet

Von Vincent Buß | 05.02.2019, 21:43 Uhr

Eine Großübung haben die Feuerwehren der Gemeinde Hatten am Montag, 4. Februar, durchgeführt. Dabei gab es einige Herausforderungen.

Gegen 18 Uhr sind die Feuerwehrkräfte der Gemeinde Hatten am Montag über Sirenen und Funkmeldeempfänger alarmiert worden mit dem Stichwort "brennt Fassade". Also rückten die Männer und Frauen zur Einsatzstelle aus: die Baustelle eines neuen Wirtschaftsparks in Sandkrug. Dort standen sie vor der Herausforderungen, vermisste Personen im Gebäude zu suchen und zu retten.

Nicht alle wussten Bescheid

Spätestens vor Ort dürfte den Feuerwehrleuten klar geworden sein, dass es sich nur um eine Übung handelte. Christian Bahrs, Pressewart des Kreisfeuerwehrverbands des Landkreises Oldenburg, erklärt, dass so wenig Personen wie möglich beim Alarm wissen sollten, dass kein echter Einsatz anstehe.

Verschiedene Aufgaben wurden vor Ort geprobt. "Zum Beispiel, verrauchte Räume mit Atemschutz abzusuchen", beschreibt Bahrs.

Denn es galt, mehrere Personen zu finden – sowohl Puppen als auch echte Menschen. Eine von ihnen war eingeschlossen in einem Kran, eine andere war aufs Hallendach geflüchtet. Beide konnten mit einer Drehleiter gerettet werden.

Mehr als eine Mannschaft dabei

Mit dieser war die Feuerwehr Oldenburg angerückt. Auch die Kameraden aus Wardenburg halfen mit. "Wegen der Nähe der Einsatzstelle zur Gemeinde", erklärt Bahrs. Nachdem alle Menschen gerettet waren, wurde der angebliche Brand im zweiten Stock des Gebäudes gelöscht. Tatsächlich war es nur Rauch einer Nebelmaschine.

Dass gleich mehrere Feuerwehren zusammenarbeiteten, war laut Bahrs auch eine Besonderheit des Einsatzes. Übungen finden ihm zufolge einmal pro Jahr statt. Zwar gebe es immer Raum für Verbesserungen, doch insgesamt war Bahrs mit dem Ablauf der Übung zufrieden.