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Übungsdienste in Wildeshausen Freiwillige Feuerwehr trainiert für den Ernstfall

Von Biljana Neloska | 23.10.2018, 09:01 Uhr

Wildeshausen Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen hat am Wochenende bei verschiedenen Übungsdiensten die Praxis trainiert.

Für die Jugendfeuerwehr ging es samt Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und Gerätewagen an die Heemstraße. Dort mussten die Jugendlichen den Einsatz durchführen und leiten. Mit dem Löschgruppenfahrzeug wurde das Wasser aus der Hunte angesaugt, anschließend in das Tanklöschfahrzeug eingespeist und schließlich über den Dach-Wasserwerfer abgegeben. Zusätzlich sollten die jungen Feuerwehrleute ein weiteres C-Rohr in Betrieb nehmen und damit noch einen Löschangriff simulieren.

„Dieses war erneut etwas besonderes für die Jugendlichen, weil es die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer mittels einer Saugleitung zu üben gab“, sagt Pressewart Daniel Engels.

Neben dem feuerwehrtechnischen Teil wurde nach der getanen Arbeit natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt, berichtet der Pressewart. „Was gab es da besseres, als den Grill noch einmal herauszuholen und bei bestem, sonnigen Wetter eine Nürnberger Rostbratwurst zu grillen und schließlich im Brötchen zu verzehren. Wie heißt es noch so schön, ohne Mampf, keinen Kampf“. so Engels.

Luftmangel und ein zugedrehtes Flaschenventil

Die zweite und dritte Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen übte die Atemschutztaktik und den Atemschutznotfall. Dazu hatten die drei Ausbilder aus der vierten Gruppe, Nina Hohendahl, Daniel Engels und Hannes Mües, verschiedene Stationen vorbereitet.

Bei der ersten ging es um den Ablageplatz für den Sicherheitstrupp und darum, was dort alles bereitgelegt werden muss. Weiter beschäftigten sich die Übungsteilnehmer an dieser Station mit dem Schlauchmanagement, lernten also wie ein Schlauchtragekorb und das Schlauchpaket richtig gehandhabt werden.

An Station 2 ging es ging es dann an den praktischen Atemschutzteil. Dort wurde zunächst das Verhalten bei Luftmangel und einem zugedrehten Flaschenventil trainiert. Des Weiteren wurde dort das Wechseln des Lungenautomaten bei einer leeren Atemschutzflasche geübt.

Bei der dritten Station war das Thema Strahlrohrtraining. Trainiert wurde, was beim Einsatz eines Hohlstrahlrohres zu beachten ist und wie es bedient wird. Außerdem stand das richtige und kontrollierte Vorgehen in eine Brandwohnung auf dem Programm.

„Alles in allem war es ein fordernder, aber mitunter wichtiger Übungs- und Ausbildungsdienst, bei dem alle Kameraden sichtbar Spaß hatten und viel an Wissen vermittelt bekamen. Auch auf die zahlreichen Erfahrungen aus verschiedensten, vergangenen Einsätzen aller Kameraden wurde dabei in Fachgesprächen zurückgegriffen und eingegangen“, so Engels.